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22. bis 28. September 2026: Von der Wachau durch Mähren bis in die Beskiden

22.​09.​2026

Abfahrt: 

7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab Busparkplatz Bassinplatz
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Jan Pacholski (Germanist), Axel Blum
Teilnehmerpreis: 1.325,00 €, EZZ: 180,00 €
Leistungen: 6 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, Schiffsfahrt, Seilbahnfahrt
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.00 Uhr in Potsdam/Wannsee
 

1. Tag: Durch Böhmen nach Niederösterreich
· Das Schloss Konopištĕ südöstlich von Prag
Mittelalterlichen Ursprungs kam das Schloss 1887 in den Besitz des Erzherzogs Franz Ferdinand. Im 19. Jahrhundert wurde der heute 225 ha große Park gestaltet, der zu den bedeutendsten historischen Gartenanlagen Tschechiens zählt (Schlossführung).
Übernachtung in Zwettl (2x)

 

2. Tag: Die Wachau
· Das Schloss Artstetten
1823 erwarb Kaiser Franz I. das Schloss, welches heute im Besitz der Fürsten Hohenberg ist (Schlossführung).
· Die Barockkirche Maria Taferls im Nibelungengau, beispielgebend für die Bedeutung des Katholizismus im Habsburgerreich (Besuch)
· Die Donau in der Wachau
Der Fluss windet sich durch das bergige Land mit seinen Weinbergen und zahlreichen sehenswerten Orten aus allen Epochen der österreichischen Geschichte (Schiffsfahrt).
· Der Weinbauort Spitz an der Donau (Besuch)

 

3. Tag: Durch Niederösterreich nach Mähren
· Die Bedeutung der mittelalterlichen Erschließung und Kultivierung des Landes durch den Zisterzienserorden. 

Exemplarisch für die historische Leistung ist das Stift Zwettl (Führung).
· Die Welterbelandschaft von Valtice und Lednice
Über Jahrhunderte erschufen die späteren Fürsten Liechtenstein die größte zusammenhängende Gartenlandschaft Europas (Besuch an den Kolonnaden).
· Die Schlacht von Austerlitz (in der Nähe des heutigen Slavkov u Brna)
Am 2. Dezember 1805 fand dort die Dreikaiserschlacht statt, in der Napoleon die verbündeten Österreicher und Russen schlug. Ein einzigartiges Monument im Jugendstil erinnert an die dramatische Schlacht (Besichtigung des Denkmals und Führung im Schloss Slavkov).
Übernachtung in Brünn (1x)

 

4. Tag: In Nordmähren
· Das historische Olmütz/Olomouc
Zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten wie der Dom und das Erzbischöfliche Palais, sowie viele bedeutende Bauten aus allen Epochen des Landes prägen das Stadtbild (Stadtführung).
· Die Burg Busau/Bouzov
Seit 1696 Eigentum des Deutschen Ordens wurde sie ab 1895 im Auftrag des damaligen Hochmeisters Erzherzog Eugen im Stil der Romantischen Neogotik umgestaltet (Führung).
· Die Erschließung Österreich-Ungarns mit der Eisenbahn
Im Jahr 1847 wurde die Kaiser-Ferdinand-Nordbahn eröffnet, die Wien mit der Provinz Galizien und dem preußischen Obeschlesien verband (grenzüberschreitende Bahnfahrt auf der historischen Trasse von Tschechien nach Polen).
Übernachtung im Raum Bielsko-Biała (3x)

 

5. Tag: Krakau und Umgebung
· Krakau
Vom Mittelalter bis in die Gegenwart zählt die Stadt zu den bedeutendsten Polens. Einst wichtige Kaufmannsstadt im Osten der Via Regia und jahrhundertelang Residenz der polnischen Könige ist sie heute ein international beliebtes Touristenziel mit einer Altstadt, die eine Fülle bedeutender Bauwerke aus allen Epochen zwischen Mittelalter und dem 21. Jahrhundert aufweist (Altstadtführung).
· Das Salzbergwerk Wieliczka, UNESCO-Weltkulturerbe
Salzgewinnung und Salzhandel trugen wesentlich zum Reichtum und zur Bedeutung der Stadt Krakau bei (Führung).

 

6. Tag: Zwischen kleinen Beskiden und Oberschlesien
· Die Stadt Bielsko-Biała (Bielitz-Biala) am Fuße der kleinen Beskiden. Bis 1918 war Bielitz die einzige protestantische Stadt in Österreich-Ungarn (Besuch der Innenstadt und Seilbahnfahrt auf 1.000 m).
· Das Schloss in Pszczyna/Pless in Oberschlesien
Die Grafen von Hochberg-Fürstenstein ließen Schloss und Park am Ende des 19. Jahrhunderts errichten (Führung).
· Die tschechisch-polnische Grenzstadt Teschen (tschechisch: Tĕšín, polnisch: Cieszyn)
Die einstige Fürstenresidenz, ab 1625 habsburgisch, am Fluss Olsa, erinnert noch heute durch ihre romantische Rotunde, den Piastenturm, das Schloss und die protestantische Gnadenkirche an die wechselvolle Geschichte (Führung).
 

7. Tag: Rückfahrt

 
Burg Bouzov, Foto: Jaroslav Vosáhlo via WikimediaCommons
Burg Bouzov, Foto: Jaroslav Vosáhlo via WikimediaCommons

 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

(0331) 29 17 41

E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 10.00 - 18.00
Di 10.00 - 18.00
Mi 10.00 - 13.00
Do 10.00 - 18.00
Fr 10.00 - 13.00