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24. bis 28. Januar: Antwerpen, Rotterdam und Den Haag

24. 01. 2024

Kunst und Architektur

 

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel (Architekturhistorikerin)
Teilnehmerpreis: 975,00 €, EZZ: ca. 120,00 €
Leistungen: 4 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 21.30 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

1. Tag: Anreise über Osnabrück
• Felix Nussbaum und Daniel Libeskind
Der Osnabrücker Maler Felix Nussbaum (1904 –1944) erhielt mit der Architektur von Daniel Libeskind ein Museum und Denkmal zugleich. Die tragische Linie seines Lebens mit Verfolgung und Tod findet in dem außergewöhnlichen Bau, der als eine Vorstufe des Jüdischen Museums zu Berlin gesehen werden kann, eine eindrucksvolle Darstellung (Führung durch das Felix-Nussbaum-Haus).
Übernachtung bei Antwerpen (2x)

 

2. Tag: Die belgische Hafenstadt Antwerpen
• Antwerpen
Die an Kunstschätzen reiche Hauptstadt der Diamanten beeindruckt auch durch fantastische historische wie zeitgenössische Architektur, z. B. der Grote Markt mit Liebfrauenkathedrale und Rathaus oder das Havenhuis von Zaha Hadid (Stadtspaziergang).
• Das Königliche Museum für Schöne Künste
Nach elf Jahren Bauzeit zeigt der 100 Mio. teure Umbau großartige Kunstwerke aus vielen Jahrhunderten, darunter Memling, Brueghel, Kokoschka und natürlich Rubens (Museumsbesuch).
• MAS-Museum aan de Stroom
Die Geschichte der Stadt mit ihren Verbindungen in die Welt und einem atemberaubenden Panorama über die Metropole kann man in diesem modernen „Speicherhaus“ erleben. Die Ausstellung zeigt eine einzigartige Auswahl von 100 Meisterwerken aus der Gesamtliste der flämischen Sammlungen.

 

3. Tag: Rotterdam
• Die Stadt Rotterdam und der größte Hafen Europas
Der Wiederaufbau nach dem Krieg machte Rotterdam zu einer der Avantgardestädte moderner Architektur des 20. Jahrhunderts (Stadtrundfahrt).
• Van Nelle Fabrik
Zwischen 1925 und 1931 entstand der Firmensitz für den niederländischen Produzenten für Kaffee, Tee und Tabak. Dieser gilt als eine der wichtigsten Ikonen der niederländischen Moderne. Das Gebäude gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein Zentrum der Kreativwirtschaft.
• Die Kubus-Wohnungen am Oude Haven in Rotterdam
Gebaut von 1978 bis 1984 nach einem Entwurf von Piet Blom, gehören sie zu den spektakulärsten Beispielen moderner Architektur in den Niederlanden (Besichtigung).
• Die Erasmusbrücke von van Berkel und Wilhelminapier
Sie verbindet das Zentrum Rotterdams mit dem ältesten Hafengebiet Kop van Zuid. Die Bauten auf der Wilhelminapier, u. a. von Sir Norman Foster, Renzo Piano, Rem Koolhaas und Alvaro Siza, bestimmen in Zukunft die Skyline der Metropole an der Stelle, die einst Startpunkt für Auswanderer in die Neue Welt bedeutete (Besuch).
• Kunsthal
Die Kunsthal Rotterdam, 1992 durch Rem Koolhaas und Fumi Hoshimo (OMA) gebaut, besticht allein schon durch ihre Architektur. Die zu besuchende Ausstellung konnte zur Drucklegung noch nicht benannt werden (Besuch).
Übernachtung bei Rotterdam (2x)

 

4. Tag: Den Haag
• Das Mauritshuis
Es war der Wohnsitz von Johann Moritz von Nassau-Siegen, Berater des Großen Kurfürsten in Sachen Potsdam. Heute beherbergt es die besten niederländischen Gemälde aus der Zeit von Rembrandt und Vermeer, u. a. „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“, „Die Anatomiestunde“ von Rembrandt und „Der Distelfink“ von Fabritius.
• Binnenhof und Rittersaal
Der Binnenhof ist ein großes Gebäudeensemble mitten im Stadtzentrum und das älteste noch genutzte Parlamentsgebäude der Welt (Besichtigung).

 

5. Tag: Rückfahrt über Herford, Besuch von Marta Herford
• Frank Gehry – ein Architekt von Weltrang
Charakteristisch für Gehrys Baustil sind abgewinkelte Ebenen, kippende Räume, umgekehrte Formen und eine gebrochene Geometrie. Für die Sammlung in Marta Herford schuf er eine außergewöhnliche Architektur, inhaltlich Bezug nehmend auf die spezielle Ausrichtung des Museums. Mit dem programmatischen Dreiklang aus Kunst, Design und Architektur wurde sowohl der reichen Kunst- und Baugeschichte dieser Stadt Rechnung getragen als auch ihrer Entwicklung zum bedeutenden Standort der Textil- und der Möbelindustrie (Führung durch das Museum).

 
Erasmus-Brücke Rotterdam, Foto: CC0
Erasmus-Brücke Rotterdam, Foto: CC0