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11. - 14.7.2023: Von Mozart bis Brecht - Kultur- und kunsthistorische Exkursion zwischen Donau, Isar und Lech

11. 07. 2023

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Mathias Iven (Philosoph und Publizist)
Teilnehmerpreis: 685,00 €, EZZ: ca. 75,00 €
Leistungen: 3 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


Die Region zwischen Donau, Isar und Lech steht für 2000 Jahre Geschichte. Von den Römern bis ins 21. Jahrhundert – aus allen Epochen finden sich kulturhistorische und architektonische Zeugnisse. Darüber hinaus waren und sind dort zahlreiche Persönlichkeiten zu Haus, deren Spuren wir an dem einen oder anderen Ort folgen wollen.


1. Tag: Regensburg, Stadt am Fluss
Die UNESCO-Welterbestadt Regensburg war die erste mittelalterliche Hauptstadt Bayerns und erlebte im 12. Jahrhundert einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung, sie wurde Freie Reichsstadt und Stadt der Reichstage. Zeugnisse ihrer mittelalterlichen Blüte haben überdauert und gehören heute zu den bekannten Sehenswürdigkeiten: Dom, Steinerne Brücke und Patriziertürme. Zahlreiche Gebäude der Altstadt zeugen zudem von Regensburgs Geschichte als ein Zentrum des Heiligen Römischen Reiches.
Programmpunkt:
• 2000 Jahre Geschichte (Stadtrundgang)
Übernachtung im Raum Landshut (3x)


2. Tag: Mozart und Brecht in Augsburg
Augsburg ist die „Vaterstadt der Mozarts“ und neben Wien, Salzburg und Prag eine der wichtigsten Mozart-Stätten überhaupt. Die Familie lebte dort seit 1643. Leopold Mozart, der Vater von Wolfgang Amadeus, wurde 1719 in Augsburg geboren. Er war nicht nur der Entdecker, einzige Erzieher und Musiklehrer seines Sohnes, sondern anfangs auch dessen „Manager“. Sein im März 2020 umgestaltetes Geburtshaus ist heute eine Gedenkstätte für diese berühmte Augsburger Familie.
Am 10. Februar 1898 erblickte Bertolt Brecht im Obergeschoss des Hauses Auf dem Rain 7 das Licht der Welt. Im Erdgeschoss befand sich eine Feilenhauerei, deren dröhnendes Hämmern die Familie Brecht im September 1898 zum Umzug veranlasste. Seit 1985 ist das Brechthaus eine Gedenkstätte mit Exponaten zur Kindheit und Jugend sowie zum weiteren Lebenslauf des Dichters.
Programmpunkte:
• Mozart und Augsburg (Besuch des Mozarthauses und geführter Rundgang)
• Brechts Kindheit und Jugend (Führung im Brechthaus)


3. Tag: 1475, das Jahr der Landshuter Hochzeit
Es war die „Goldene Zeit“ Landshuts, als Herzog Georg der Reiche im Jahre 1475 die polnische Königstochter Hedwig heiratete. Ein Fest unglaublicher Prachtentfaltung wartete auf die zahlreichen Gäste. Auf den Spuren von Braut und Bräutigam, von Kaiser und Edeldamen, von noblem und „gemeinem“ Volk besuchen wir die Originalschauplätze dieses historischen Ereignisses.
Programmpunkte:
• Die Landshuter Hochzeit 1475 (Stadtspaziergang)
• Die Burg Trausnitz, Stammburg der Wittelsbacher (Besuch)


4. Tag: Weiden, mehr als ein Ort der Porzellanherstellung
Er ist im oberpfälzischen Weiden groß und in der Welt berühmt geworden: der Komponist Max Reger (1873 –1916). Nach einem Besuch der Bayreuther Festspiele 1888 beschloss er gegen den Wunsch seines Vaters, Musiker zu werden. Es folgten Stationen in Sondershausen, Wiesbaden, München und Leipzig. Die Jahre 1898 bis 1901 verbrachte er wiederum in Weiden und schuf vor Ort beinahe all seine bedeutenden Orgelwerke.
Programmpunkt:
• Max Regers Weiden (Stadtführung)

 
Burg Trausnitz, Blick auf Landshut, Foto: Diego Delso (CC BY-SA 3.0)
Burg Trausnitz, Blick auf Landshut, Foto: Diego Delso (CC BY-SA 3.0)