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POTSDAMER ARCHITEKTURGESCHICHTE

12.09.2019 um 18:00 Uhr

„Daß gantze Eylandt mus ein paradis werden“
Kurfürstliche und königliche Residenz von 1600 bis 1713

 

Die hügelige wald- und wasserreiche Landschaft lässt schon im 17. Jahrhundert Potsdam zur Residenzstadt werden. Eigene Aufenthalte des Kurfürsten, seine Gemahlin Luise Henriette von Oranien oder der Statthalter aus Kleve Johann Moritz von Nassau-Siegen bringen holländische Einflüsse in die Stadt. Johann Gregor Memhardt gestaltet das neue Stadtschloss, ein Lustgarten wird angelegt und Johann Arnold Nering entwirft die Orangerie. In einer nun durch barocke Alleen und Prospekte gegliederte Landschaft laden prunkvolle Lustschlösser zur Jagd oder Repräsentation ein. Der Große Kurfürst und sein Sohn König Friedrich I. prägen die Architektur auf sehr unterschiedliche Weise und legen dadurch die Grundlage der weiteren Stadtentwicklung.

 

Dozentin: Prof. Karin Flegel (Architekturhistorikerin)
Teilnehmerbeitrag: 9,00 €