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ERLESENES NEU GELESEN – Gespräche über Meisterwerke der Literatur

14.12.2018 um 10:00 Uhr

Jean-Paul Sartre, Der Ekel


Antoine Roquentin führt ein relativ ereignisloses Leben. Er fühlt sich nicht als Teil der Masse und empfindet oft sogar Ekel, wenn er in Gesellschaft ist. Allerdings weniger vor den Menschen selbst als vor der Existenz an sich und der Existenz, die diese Menschen führen.
Fünf Jahre arbeitete Sartre an seinem ersten Roman. Das 1938 erschienene Buch, das den Autor über Nacht berühmt machte, wurde zu einem der wichtigsten Texte des Existenzialismus. Als Sartre 1964 der Nobelpreis für Literatur verliehen werden sollte, lehnte er die Auszeichnung ab, da er seine Unabhängigkeit als Intellektueller gefährdet sah.

 

Dozent: Dr. Mathias Iven, Philosoph und Publizist
Teilnehmerbeitrag: 9,00 €
Anmeldung empfohlen: 0331 / 29 17 41
Weitere Termine:
25.01. – Theodor Fontane, Ellernklipp
22.02. – Amoz Oz, Judas
29.03. – Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz