14. bis 18. September: Seebäder, Seebrücken und Häfen an Ostsee, Bodden und Haff

14.​09.​2026

Maritime, landschaftliche und kulturelle Entdeckungen auf Usedom


Abfahrt

7.30 Uhr ab S Bhf. Wannsee, Taxistand
7.45 Uhr ab Busparkplatz Bassinplatz
8.00 Uhr ab Potsdam, Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Irene A. Diekmann (Historikerin)
Teilnehmerpreis: 945,00 €, EZZ: 160,00 €
Leistungen: 4 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Teilnehmerzahl: mindestens 20, maximal 24 Personen
Ankunft: ca. 18.30 Uhr Potsdam/Wannsee


In dem Gedicht Das Ideal von Kurt Tucholsky heißt es: „Ja, das möchste: Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, vorn die Ostsee und hinten die Friedrichstraße.“ Usedom war die „Badewanne“ der Berliner, seit 1894 konnte man bequem mit der Bahn direkt von Berlin nach Swinemünde fahren. Ob Kaiser, Künstler, Industrieller, alle die es sich leisten konnten, fanden hier Erholung in der vom Wasser geprägten Landschaft. Die einst kleinen Dörfer entwickelten sich zu Seebädern, deren Bauten einen besonderen Stil hatten, der als Bäderarchitektur bezeichnet wird.
Unsere Reise widmet sich dieser schönen Kulturlandschaft mit all ihren Facetten.


1. Tag: Anreise Potsdam – Stadt Usedom – Groß Ernsthof/Rubenow bei Wolgast
Auf der Hinfahrt ist die Stadt Usedom, die der Insel den Namen gab und seit 1298 das Stadtrecht besitzt, unsere erste Station.
Anschließend besichtigen wir die Reste der Karniner Brücke. Die Hubbrücke Karnin ist der mittlere Teil der Karniner Brücke, einer ehemals etwa 360 m langen Eisenbahnbrücke zwischen dem Festland bei Kamp und der Insel Usedom bei Karnin.
· Die Stadt Usedom (Stadtführung)
· Die Hubbrücke Karnin (Besichtigung)
Übernachtung im Hotel Zum Himmel in Ernsthof/Rubenow (4x)


2. Tag: Greifswald
Heute steht die Stadt Greifswald, welche seit 1250 das Stadtrecht besitz, im Mittelpunkt unserer Exkursion. Die Universitäts- und Hansestadt liegt malerisch, im wahrsten Sinne des Wortes, an dem in die Ostsee mündenden Fluss Ryck am Greifswalder Bodden zwischen den Inseln Rügen und Usedom.
· Besuch der Klosterruine Eldena und Wanderung auf dem Studentensteig (1 km) zur Holzzugbrücke, die ins Fischerdorf Wieck führt
· Stadtrundfahrt mit Ausstiegen
· Stadtführung durch die Hansestadt


3. Tag Wolgast – Freest – Lubmin
Drei besondere Häfen werden heute erkundet. Wir lernen nicht nur ihre Geschichte kennen, sondern werden auch sehen, was ihre heutige Bedeutung ausmacht. Ob an der Peene oder am Bodden, überall können wir maritimes Flair genießen.
· Wolgast, sein historischer Hafen und die Peene-Brücke (Rundgang)
· Freest und sein Heimatmuseum (Besichtigung)
· Der Hafen von Freest (Rundgang)
· Lubmin (Rundfahrt/Rundgang)


4. Tag Die Kaiserbäder Bansin und Heringsdorf
Ihr Ruf als Kaiserbäder eilt ihnen voraus, aber es gibt so vieles mehr zu sehen und zu entdecken. Einen Teil werden wir an diesem Tag schaffen können.
· Das Hans Werner Richter-Haus in Bansin (Führung)
· Die Seebrücke von Heringsdorf, die längste Seebrücke Deutschlands (individuelle Besichtigung)
· Heringsdorf (Stadtführung)
· Die Villa Irmgard (Führung)

 

5. Tag Rückreise
Bevor wir die Insel verlassen, werden wir das Atelier von Otto Niemeyer-Holstein besichtigen, der die Atmosphäre der Insel in seinen Bildern eingefangen hat. Am Ende der Reise steht die Besichtigung der 2021 eröffneten eleganten Seebrücke in Koserow. Lassen wir uns noch einmal den Blick auf die Ostsee genießen, bevor wir die Rückreise antreten.
· Das Atelier von Otto Niemeyer-Holstein in Lüttenort (Führung)
· Die Seebrücke von Koserow (individueller Rundgang)

 
Bansin,  Foto: CC0 pxhere
Bansin, Foto: CC0 pxhere

 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

(0331) 29 17 41

E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 10.00 - 18.00
Di 10.00 - 18.00
Mi 10.00 - 13.00
Do 10.00 - 18.00
Fr 10.00 - 13.00