BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild

Hafenstädte im Baltikum – Teil I: Reval/Tallinn

20. 10. 2022 um 18:00 Uhr

Estland, Lettland und Litauen, seit 2004 Mitgliedstaaten der EU und der NATO, haben in den gut dreißig Jahren ihrer Unabhängigkeit eine beeindruckende Entwicklung gemacht, die im übrigen Europa allzu wenig Beachtung findet. In der aktuellen weltpolitischen Situation sind die baltischen Staaten in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit gerückt. Dass die Bewohner der Baltischen Staaten sich durch die gegenwärtige russische Aggressionspolitik unmittelbar bedroht fühlen, erklärt sich aus der geographischen Lage ebenso wie aus der historischen Erfahrung russischer und sowjetischer Vorherrschaft. Was wissen wir über die Kultur und Geschichte dieser Region, deren Städte bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts noch durch eine deutsche Oberschicht geprägt waren? In unserem Vortragszyklus stellen wir drei faszinierende Hafenstädte des Baltikums vor.

 

 

 

Teil I:  Anu Schaper über Reval/Tallinn

 

Estlands Hauptstadt Tallinn ist die älteste unter den Metropolen am Finnischen Meerbusen. Ihr Stadtbild erinnert noch immer an die Zeiten der Hanse und des deutschen Bürgertums, welches die Geschicke Revals auch während der 200 Jahre dauernden russischen Herrschaft dominierte. Die von einer gut erhaltenen Wehrmauer umschlossene Altstadt wurde 1997 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
Anu Schaper wurde in Dorpat/Tartu in Estland geboren und studierte Germanistik und Musikwissenschaft in Tartu, Tallinn und Freiburg i.Br. Seit 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Estnischen Musik- und Theaterakademie (EMTA) und als wissenschaftliche Redakteurin tätig. Sie lebt in Berlin.

 

 


Referentin: Anu Schaper
Teilnhemerpreis: 9,00 € / 7,00 €
Anmeldung und Vorverkauf: 0331 / 29 17 41 oder

 

Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa

 
Blick vom Domberg auf die Altstadt von Tallinn, Foto: Julian Nyča
Blick vom Domberg auf die Altstadt von Tallinn, Foto: Julian Nyča