Schloss Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Brecht-Weigel-Haus Buckow, Foto: Reimann
Offene Gärten, Bornim
Bürgermuseum Wolfenbüttel, Foto: Reimann
 
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2. bis 8. September 2022: Kunst, Literatur und Geschichte in St. Petersburg

02.09.2022

Dynastische Beziehungen zwischen der russischen Zarenfamilie und deutschen Herrscherhäusern


Abflug und Ankunft: lt. Reisevertrag
Exkursionsleitung: Dr. Marc Banditt (Historiker)
Teilnehmerpreis: 1.690,00 €; EZZ: 160,00 €
Leistungen: 6 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, Bootsfahrt, deutschsprachige Reiseleitung
Nicht im Reisepreis enthalten: Visagebühren (z. Z. 65,00 €, zzgl. 25,00 € Beantragung), Trinkgelder, Konzertkarten, Fakultativangebote
Wir empfehlen den Abschluss einer
Reiserücktrittsversicherung!
Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
Reiseveranstalter: Ventus Reisen GmbH
Programmgestaltung: URANIA Potsdam

 

 

Ob Katharina die Große aus Anhalt-Zerbst oder Alexandra Feodorowna aus Preußen – berühmte Namen verbinden deutsche Fürstenhäuser mit dem russischen Zarenthron. Das rekonstruierte Bernsteinzimmer allein ist Grund genug, in St. Petersburg diesen Spuren nachzugehen. Unzählige Werke von Baukunst und Gartenanlagen, von Gemälden und Skulpturen beispielsweise in der Eremitage geben Zeugnis von diesen Wurzeln und machen den Besuch in der Stadt an der Newa mit der wechselvollen Geschichte zu einem sicher großen Erlebnis.

 

1. Tag: Flug Berlin Schönefeld – St. Petersburg
•    Der Nevskij Prospekt – Die Umgestaltung der hölzernen Verbindungsstraße zum steinernen Prachtboulevard unter Katharina II.
Übernachtung im Hotel Dostojewski (6x)

 

2. Tag: St. Petersburg
•    Die Wohnhäuser von Puschkin und Dostojewskij
St. Petersburg war die Heimat zahlreicher russischer Künstler. Anna Achmatowa, Fjodor Dostojewskij und Alexander Puschkin sind nur einige der berühmten Söhne und Töchter St. Petersburgs. Puschkin, der einer angesehenen russischen Adelsfamilie entstammte, besuchte seit seinem 12. Lebensjahr das Elite-Lyzeum in Zarskoje Selo, in der Stadt, die später nach ihm benannt wurde. Während sich Puschkins Liebe zu St. Petersburg auf die wohlgeordnete klassische Architektur des Schlossplatzes konzentrierte, zog Dostojewski gerade das ungeordnete der Großstadt an, die ihm Brutstätte des Sinnlosen und Unmoralischen war. So spielen seine Romane in der Halb- und Unterwelt St. Petersburgs.
•    Alexander Newskij Kloster und Friedhöfe
Hier findet man die Gräber von Dostojewskij, Tschaikowski, Mussorgski, Rimski-Korsakow, Borodin und vielen anderen Persönlichkeiten.

 

3. Tag: Zarskoje Selo (Puschkin)
•    Zarskoje Selo
Peter der Große schenkte seiner Frau Katharina I. ein kleines Landgut, damals noch mit dem finnischen Namen „Saari Muis”. Das ursprünglich bescheidene Steinhaus wurde unter Zarin Elisabeth I. und später unter Katharina II. zu einem wunderschönen Rokoko-Schloss ausgebaut.
•    Das Katharinenpalais
Hier befindet sich eine originalgetreue Nachbildung des Bernsteinzimmers. Es war ein im Auftrag des Preußenkönigs Friedrich I. gefertigter Raum mit Wandverkleidungen aus Bernsteinelementen von Andreas Schlüter, die in den Wirren des Zweiten Weltkriegs verloren gingen.
•    Pawlowsk und Paulschloss
In der jüngsten der Sommerresidenzen ist das klassizistische Schloss von einem malerischen Landschaftspark umgeben. Das Anwesen schenkte Katharina II. einst ihrem Sohn Paul anlässlich der Geburt seines ersten Sohnes, dem späteren Zaren Alexander I. Das Paulschloss war Wohnsitz der württembergischen Prinzessin Maria Fjodorowna.

 

4. Tag: St. Petersburg
•    Die Gründung der Stadt und ihre Geschichte (Stadtbesichtigung)
•    Die Peter-Paul-Festung, das Herz der Stadt
Das älteste Bauwerk der Stadt auf der Haseninsel diente als Bollwerk gegen die Schweden. In der Kathedrale wurden die Zaren beigesetzt (Besichtigung).
•    Die Isaakskathedrale
Sie ist die größte Kirche Sankt Petersburgs und einer der größten sakralen Kuppelbauten der Welt.
•    Die Kanäle St. Petersburgs
Ohne die Anlage eines weitverzweigten Kanalnetzes zwischen Ostsee und Newa ist der Ausbau der Stadt nicht denkbar, vom Wasser aus kann man die Stadt hervorragend erkunden (Bootsfahrt).

 

5. Tag: St. Petersburg
•    Die Eremitage
Im Winterpalast befindet sich eines der größten Kunstmuseen der Welt mit Meisterwerken aus allen Epochen der Kunstgeschichte (Führung durch ausgewählte Abteilungen). Im Generalstabsgebäude haben die Impressionisten ihr neues Zuhause gefunden (Besichtigung).
•    Die Metro von St. Petersburg
Gebaut zur Zeit Leningrads ist sie nicht nur eine der tiefstgelegenen, sondern vor allem eine der architektonisch beeindruckendsten Untergrundbahnen (Erkundung per Bahn).
•    Das Michaelowski-Theater
Ein Blick hinter die Kulissen des berühmten Theaters zeigt Bühnenräume und gibt Auskunft über den Spielbetrieb (Führung). Fakultativ kann je nach Angebot ein Theaterbesuch im Mariinskij-Theater hinzugebucht werden.

 

6. Tag: Peterhof
•    Peterhof und das Schloss Monplaisir
Man nennt es auch das russische Versailles. UNESCO-Welterbe, barocke Anlagen, höchst originelle Wasserspiele, blitzendes Gold und weite Gärten sind ein Muss und Höhepunkt für den sommerlichen Stadtbesuch. Und dennoch lenken diese Anlagen den Blick auch auf eine bewegende preussisch-russische Geschichte, die sich mit der Stadt an der Newa verknüpft (je nach Wetter Anfahrt mit dem Schiff, Führung durch Parkanlage, Schlossbesuch Monplaisir).
•    Am Nachmittag Freizeit zur eigenen Verfügung

 

7. Tag: Rückflug St. Petersburg – Berlin-Schönefeld