Offene Gärten, Bornim
Bürgermuseum Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Schloss Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Brecht-Weigel-Haus Buckow, Foto: Reimann
 
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18. bis 23. Juli 2022: Architektur und Kunst der Moderne in Wien und Brünn

18.07.2022

Von Otto Wagner zu Ludwig Mies van der Rohe

 

Diese Exkursion kann leider nicht stattfinden und wird im Juni 2023 wiederholt.


Abfahrt:    
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig

Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel (Architekturhistorikerin)
Teilnehmerpreis: 945,00 €, EZZ: 140,00 €
Leistungen: 5 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 19.30 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Wien und Brünn/Brno stehen nicht nur in einem engen historischen Kontext. Neben prachtvollen Bauten, die in den Jahren der k. u. k.-Zeit in der mährischen Hauptstadt entstanden, hat sich das „Manchester Wiens“ nach der frühen industriellen Entwicklung auch zu einem Ort der Moderne entwickelt.

 

1. Tag: Anreise nach Wien
Übernachtung in Wien (2x)

 

2. Tag: Wien
•    MuseumsQuartier
Eines der größten Kulturzentren der Welt zeigt imperiale Pracht, große Kunstmuseen und moderne Architektur (Führung).
•    Frühe Bauten der Moderne
Adolf Loos hat mit seinem Gebäude am Michaelerplatz Architekturgeschichte geschrieben, der Schneidersalon Knize zeigt heute noch dessen besonderes Interieur. Der slowenische Architekt und Otto-Wagner-Schüler Josef Plečnik entwarf das Zacherlhaus im Reformstil (Besichtigungen).
•    Albertina
Das berühmte Kunstmuseum ist im Palais Erzherzog Albrecht untergebracht, einer historischen Residenz der Habsburger. Der Name Albertina bezieht sich auf Albert Casimir Herzog von Sachsen-Teschen, Schwiegersohn von Kaiserin Maria Theresia, der die Sammlung 1776 gründete. Wir sehen die Ausstellung „Monet bis Picasso“ aus der Sammlung Batlinger (Ausstellungsbesuch).

 

3. Tag: Wien
•    Haus Wittgenstein
Der Loos-Schüler Paul Engelmann entwarf zusammen mit dem Philosophen Ludwig Wittgenstein ab 1925 ein Haus für dessen Schwester. Heute befindet sich in dem Gebäude der Moderne das Bulgarische Kulturinstitut (Besichtigung).

•    Museum für Angewandte Kunst
Die Ausstellung „Wien 1900“ zeigt Design und Kunstgewerbe von 1890 bis 1938 (Besuch der Ausstellung).
•    Wiener Secession
Das Gebäude von Joseph Maria Olbrich entstand 1898 für die Künstlervereinigung als Abspaltung von historisierenden Kunstströmungen. Innen gibt es den Beethovenfries von Gustav Klimt zu sehen sowie eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst (Besichtigung).
•    Kirche am Steinhof
Otto Wagner entwarf die 1907 fertiggestellte Kirche, die bis heute als einer der bedeutendsten Bauten des Wiener Jugendstils gilt (Besichtigung).
Übernachtung in Brünn (3x)

 

4. Tag: Brünn/Brno
•    Altstadt
Das historische Brünn zeigt sich durch viele erhaltene und sanierte Bauten und Plätze wie der Jakobskirche, dem Alten Rathaus oder dem Krautmarkt (Stadtführung).
•    Villa Löw-Beer
Alexander Neumann plante 1903/04 die Jugendstilvilla für einen Unternehmer. Der Tuchfabrikant Löw-Beer bewohnte sie von 1913 bis 1939 (Besichtigung).
•    Bahnhof Brünn/Brno
Der erstmals 1838 eröffnete Bau war zunächst private Kaiserstation der k. u. k. Zeit, wurde mehrmals umgebaut und erscheint heute in den Formen des Jugendstils von 1902 (Besichtigung).
•    Hotel Avion und Café Savoy
Die beiden Gebäude von Bohuslav Fuchs und Jindřich Kumpošt zeigen die Einflüsse der Moderne aus den 1920er-Jahren (Besuch und Außenbesichtigung).

 

5. Tag: Brünn/Brno
•    Villa Stiassni
Sie wurde von Ernst Wiesner in einem großen Garten 1927-29 für den Brünner Textilfabrikanten Alfred Stiassni und seine Frau Hermine erbaut (Besichtigung).
•    Villa Tugendhat
Ludwig Mies von der Rohe baute das Gebäude 1929/30 für Fritz und Grete Tugendhat als eine der teuersten Privatresidenzen der Welt. Als berühmtes Denkmal der Moderne diente es Generationen von Architekten als Vorbild (Besichtigung).

 

6. Tag: Rückfahrt über Telč
•    Die Lage der Stadt am Kreuzpunkt der Wege zwischen Böhmen, Mähren und Österreich gab die Voraussetzung für Blütezeiten und Reichtum. Heute steht die Altstadt auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes (Stadtspaziergang).