Schloss Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Offene Gärten, Bornim
Bürgermuseum Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Brecht-Weigel-Haus Buckow, Foto: Reimann
 
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Wandern und Genießen im Spreewald - Wotschofska, Lübbenau, Fürstlich-Drehna

23.06.2022

Abfahrt:
7.15 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.30 Uhr ab URANIA Potsdam
7.45 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Dieter Rauchfuß (Historiker), Dr. Mathias Iven
Teilnehmerpreis: 109,00 €
Leistungen: Programm, Mittagessen (3-Gang-Menü), Kaffeetafel
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 18.30 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Im Spreewald laden viele Orte zum Verweilen, Spazierengehen und zu kulinarischen Überraschungen ein. Die Exkursion verknüpft eine Kahnfahrt mit einer kurzen Wanderung, die in Lübbenau endet. Im dortigen Schloss wird ein festliches Mittagessen eingenommen, danach führt die Route zum Wasserschloss Fürstlich-Drehna, wo der Gasthof zum Hirsch zu einem Kaffeetrinken einlädt.


Programmpunkte:
•    die Spreewaldkahnfahrt: Vom Fährhafen in Leipe starten wir zu einer traditionellen Kahnfahrt. Leipe ist weit weniger überlaufen als Lübben, Burg oder gar Lübbenau, sodass die Fahrt durch das Spreewalddorf mit seinen typischen Wohn-Stall-Gebäuden und die Route hin zum Ausflugslokal Wotschofska Ruhe und Beschaulichkeit versprechen. Von der Wotschofska wandern wir ca. 5 km quer durch ein Kernstück des Spreewaldes nach Lübbenau und enden im Schlosspark.
•    Schloss Lübbenau: Die Grafen von Lynar, im 16. Jahrhundert von der Toskana über Frankreich nach Deutschland eingewandert, erwarben 1621 von der Familie von der Schulenburg aus Lieberose ein bestehendes Wasserschloss. Finanziert wurde es nicht zuletzt durch das Erbe von Rochus Graf zu Lynar, der in sächsischen und Brandenburger Diensten stehend, Festungsbauwerke wie die Zitadelle in Spandau errichtete. Nach der Abspaltung des Familienzweiges Fürstlich-Drehna ließen die Lübbenauer ein zweiflügeliges Schloss (1816–1820) errichten, das Homann, ein von Schinkel empfohlener Architekt, 1839 durch zwei quadratische Türme ergänzte. Der Garten zeigt sich im Stil des englischen Landschaftsgartens. Die Familie von Lynar bewirtschaftet das Schlosshotel und -restaurant, wo wir zu einem festlichen Menü erwartet werden.
•    Wasserschloss Fürstlich-Drehna: Der Lynarsche Familienzweig von Graf Moritz Ludwig Ernst kaufte 1793 das Wasserschloss Drehna von der Familie von Promnitz. Da der Graf 1806 von Kaiser Franz I. zum Fürsten erhoben wurde, wurde auch das Schloss (heute ein Hotel) „gefürstet“. Der großzügig dimensionierte, von Lenné gestaltete Schlosspark musste späterwegen des Braun-kohleabbaus und den damit verbundenen Rutschungen teilweise gesperrt werden. Große Teile des Parks sind indes rekonstruiert und mit einem gusseisernen Pavillon geschmückt. Von der Gutsanlage konnten mehrere Komplexe erhalten werden, darunter das Gasthaus „Zum Hirschen“, wo eine Kaffeetafel einlädt.