Offene Gärten, Bornim
Schloss Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Bürgermuseum Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Brecht-Weigel-Haus Buckow, Foto: Reimann
 
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7.-9.1.2022: Ikonen der Moderne, Fachwerk und Glasschmuck

07.01.2022

Architekturgeschichte im Raum Zittau mit Konzertbesuch

 

Abfahrt:
8.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.15 Uhr ab URANIA Potsdam
8.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel (Architektin)
Teilnehmerpreis: 328,00 €, EZZ: ca. 40,00 €, Konzertkarte: 32,00 €
Leistungen: 2 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, Konzert
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


An nur wenigen Orten kann man die in ihrer Schönheit bestechenden Umgebindehäuser heute noch erleben. Die Verbindung von Blockhaus und Fachwerk führte insbesondere im 18. Jahrhundert zu einer funktionellen und landschaftsprägenden Bauweise. Von der Mitte des 19. bis ins 20. Jahrhundert schrieb das Unternehmen Christoph & Unmack in Niesky Geschichte im Bereich des Holzhausbaus insbesondere durch die Wirkung von Konrad Wachsmann. In Jablonec/Gablonz entwickelte sich im 19. Jahrhundert die Kunst der Glasherstellung zum bedeutendsten Industriezweig und brachte einen Reichtum, der sich an der Zahl von Bauten der Moderne ablesen lässt. Diese sowie das Zittauer Theater und das Haus Schminke in Löbau sind Beispiele für viele Bauten der Moderne, die es zu entdecken gilt.


1. Tag: Anreise nach Zittau
•    Kurzer Stopp am Kugelhaus Cölln von Curt Domschke
•    Fachwerk in besonderer Form: die Umgebindehäuser in Eibau, Ebersbach-Neugersdorf und Obercunnersdorf (Führung und Besichtigungen)
Übernachtung in Zittau (2x)


2. Tag: Jablonec/Gablonz
•    Bis heute ist die Stadt bekannt für ihre Schmuckproduktion (Stadtrundgang mit Besichtigungen).
•    Altkatholische Kreuzkirche (Joseph Zasche, Jugendstil 1900)
•    Neues Rathaus (Karl Winter, 1932) und Häuser Hásek und Schmelowsky (Heinrich Lauterbach, 1931 – 32)
•    Besuch des Glasmuseums
•    Wenn möglich: Konzertbesuch im Gerhard-Hauptmann-Theater in Zittau

 

3. Tag: Löbau und Niesky
•    Haus Schminke in Löbau
Das von Hans Scharoun für einen Nudelfabrikanten entworfene Gebäude gehört heute zweifellos zu den bemerkenswerten Werken der Architekturgeschichte (1932 – 33). Das Raumkonzept des Gesamtkunstwerkes verbindet Form, Material, Lichtführung, Farbe und Möblierung (Besichtigung).
•    Konrad-Wachsmann-Haus in Niesky
Das Direktorenhaus (1927) für die Firma Christoph & Unmack verkörpert die Verbindung von traditionellem Holzbau und moderner Architektur. Wachsmann gilt als Pionier für die Entwicklung industrieller Holzbaukonstruktion (Besichtigung und Führung durch die Holzbausiedlung).