Schloss Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Brecht-Weigel-Haus Buckow, Foto: Reimann
Bürgermuseum Wolfenbüttel, Foto: Reimann
Offene Gärten, Bornim
 
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Wandern und Genießen - Schloss und Kloster Boitzenburg

15.09.2021

Abfahrt:    

8.00 Uhr ab Potsdam Hbf. Fernbussteig
8.15 Uhr ab URANIA Potsdam
8.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
Exkursionsleitung: Dr. Dieter Rauchfuß (Historiker), Dr. Mathias Iven
Teilnehmerpreis: 95,00 €
Leistungen: Programm, Mittagessen (3-Gang-Menü), Kaffeetafel
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 18.30 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Die Wanderung startet am früheren Marstall des Boitzenburger Renaissanceschlosses. Der Weg führt dann am Küchenteich und Schumellensee vorbei, hin zu einem zauberhaften Aussichtspunkt oberhalb des Kriekowsees. Weiter geht es Richtung Apollotempel und Löwentempel, dem Erbbegräbnis derer von Arnim. Nach dem Mittagessen wird das Dorf Boitzenburg erkundet und die dortige Klosterruine besichtigt.

 

Programmpunkte:
•    Schloss Boitzenburg
In Boitzenburg steht eines der größten Schlösser Brandenburgs. Die erste Erwähnung einer Burganlage datiert auf das Jahr 1276. Nach einigen Besitzerwechseln gelangte der Herrensitz 1427 erstmals und ab 1528 dauerhaft in den Besitz der Familie von Arnim. Zwischen 1740 bis 1750 entstand die noch heute charakteristische Form des Unterhauses als dreiflügelige Anlage mit Mansarddach und großem Ehrenhof. Parallel dazu legte Lenné auf der Ost- und Südseite der Schlossinsel einen großen Landschaftspark im englischen Stil an. Ein letzter Umbau fand 1881 bis 1884 statt.
•    Kloster Boitzenburg
Das Boitzenburger Zisterzienserinnenkloster wurde 1271 von den brandenburgischen Markgrafen gestiftet und schon wenig später mit dem Benediktinerinnenkloster in Stegelitz vereinigt. Das Kloster diente unverheirateten Töchtern des regionalen Adels als Versorgungstätte und unterhielt vermutlich eine Eigenwirtschaft: Es hatte Vorwerke (Grangien), arbeitete mit Laienbrüdern und Lohnarbeitern und kolonisierte das Land. Außerdem verfügte das Kloster über einen großen Landbesitz, einen entsprechenden Klosterschatz und erhob Abgaben aus 27 Dörfern.
Im Zuge der Reformation wurde das Kloster vom Landvogt Hans von Armin visitiert, der die Kirchengüter inventarisierte. Der Kurfürst säkularisierte das Kloster und verkaufte es 1536 an Hans von Arnim. Auf ähnliche Art und Weise erwarb Hans von Armin die Klöster Himmelpfort und Lindow und schuf damit die Grundlage für den riesigen Grundbesitz derer von Arnim.

Gesamtwanderstrecke (in 2 Etappen): ca. 11 km.

 

 

Hinweise:
Für die Teilnahme an der Exkursion ist am Veranstaltungstag die Vorlage eines ausreichenden Impfnachweises, eines aktuellen (max. 24 h alten) negativen Corona-Tests oder der Nachweis für die Genesung Pflicht.
Zu beachten ist die Maskenpflicht (medizinisch/FFP2) in Reisebussen, Innenräumen und dort, wo die Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann.