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Singende Schwäne in bizarren Landschaften

26.01.2021

Naturerlebnis in Wanninchen (Niederlausitz)

 


Abfahrt:
8.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.15 Uhr ab URANIA Potsdam
8.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Ralf Donat (Heinz-Sielmann-Stiftung), Prof. Karin Flegel
Teilnehmerpreis: 79,00 €
Frühbucherpreis (bis 3.11.2020): 75,00 €
Leistungen: Programm, Führungen, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 17.30 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

 

Wo sich über Jahrzehnte riesige Bagger ins Erdreich wühlten, um Braunkohle abzubauen, entwickeln sich heute Seen, Wälder, Trockenrasen und Feuchtgebiete. Die Heinz-Sielmann-Stiftung erwarb im Naturpark Niederlausitzer Landrücken über 3.000 ha dieser Landschaft, um der Natur dort eine zweite Chance zu geben. In den Herbst- und Wintermonaten sind es vor allem gefiederte Gäste, die in der Niederlausitz überwintern oder eine Rast einlegen. Mehrere hundert Singschwäne sind in Wanninchen zu beobachten. Sie kommen aus dem hohen Norden Skandinaviens und aus dem Baltikum, wo sie in weitläufigen Mooren und an Seeufern brüten. Seit einigen Jahren brüten sogar einige Singschwanpaare in der Region. Tagsüber suchen sie auf landwirtschaftlichen Kulturen (vor allem Winterge-treide und Raps) Nahrung. Vor allem die großen Bergbauseen bieten ihnen dazu störungs freie Übernachtungsplätze, die sie sich oft mit mehreren hundert Höckerschwänen teilen. Bleiben die Winter mild, starten die Singschwäne ab Mitte Februar wieder Richtung Norden in ihre Brutreviere. Frieren die großen Seen jedoch vollständig zu, wandern sie zunächst weiter Richtung Süd und Südwest.

 

Programmpunkte:
• Beobachtung der Schwäne auf den Äsungsflächen (Führung)
• Neues Leben nach der Kohle (Rundfahrt mit Wanderung)
• Natur-Erlebniszentrum Wanninchen „Landschaft im Wandel“ (Ausstellungsbesuch)

 

Wir empfehlen festes Schuhwerk, warme Kleidung in gedeckten Farben und ein Fernglas.