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Offene Gärten im Herbst

20.09.2020

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Christa Schmidt
Teilnehmerpreis: 75,00 €
Frühbucherpreis (bis 28.6.2020): 72,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen, Kaffee und Kuchen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


Die leuchtend-warmen Töne von Spätsommer und Herbst sind für viele die schönste Zeit des Jahres. Die Gärten sind mit leuchtend gelben Rudbeckien, farbenfrohen Dahlien, Chrysanthemen und Herbstastern, stattlichen Gräsern und verschiedenen ausdauernden, winterharten Blattstauden von einzigartiger Schönheit und Vielfältigkeit. Gelb-Rot-Töne der Laubgehölze und des Wilden Weins prägen die Gärten. Die Natur zeigt sich vor dem „Winterschlaf“ in voller Pracht. Herbstzeit ist Erntezeit von Äpfeln, Birnen, Quitten und Kürbissen. Riesige Sonnenblumen überragen teilweise die Obstbäume.


Programmpunkte:
• Eden, gemeinnützige Obstbausiedlung in Oranienburg 1893 gründeten 18 Familien bei Oranienburg die vegetarische Obstbaukolonie Eden. Es entstanden 80 Gärten, die den Siedlern in Erbpacht übergeben wurden. 1938 lebten dort 1.300 Menschen, davon 395 Siedler. Die Gründer entwickelten Alternativen für ein gesundes und naturnahes Leben. Die Natur sollte eine harmonische Einheit in sämtlichen Lebensbereichen sein. Neben der Eigener-wirtschaftung war die Vermarktung naturreiner Obstprodukte erfolgreich. 2018 anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Sied-lung entstand ein Projekt namens RE:EDEN, welches einlädt, „die Gründungsgedanken Edens neu zu befragen“ (Führung durch das Museum).
• Besuch der je ca. 3.000 m2 großen Gärten der Fam. Frank und Fam. Pietsch in Eden
• der Garten von Kornelia und Dieter Bielecke in Werder In diesem Garten können wir die Ritterzeit wiederentdecken. Bereits im Eingangsbereich und im Innenhof gibt es viele Bauelemente, wie die vom Hausherrn selbst gemauerten Türme (Fledermausturm), Mauern und eine künstliche Ruine. Mit Natursteinen sind die Treppen befestigt und dadurch begehbar gemacht. Die einheimischen Blütenpflanzen sind entsprechend dezent gehalten und wirken naturnah zusammen mit Beeren, buntem Blattlaub und dekorativen Objekten.