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9. bis 13.09.2020: Allgäuer Impressionen

09.09.2020

Memmingen, Wangen, Isny, Kempten, Kaufbeuren, Mindelheim

 


Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Mathias Iven (Philosoph und Publizist)
Teilnehmerpreis: 690,00 €, EZZ: ca. 100,00 €
Frühbucherpreis (bis 19.5.2020): 665,00 €
Leistungen: 4 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


Wer in die Welt der mittelalterlichen Städte des Allgäu eintaucht, der wird empfangen von Stadtmauern und Wehrtürmen, von malerisch mittelalterlichen Gassen und Straßenzügen, von Brunnen und Marktplätzen, von Kirchen und Klöstern, von Schlössern und Burgen. In den Städten konnte sich der Geist frei entfalten. Die Freiheit führte zu einer unbändigen Gestaltungslust, die sich in den Bauwerken der Gotik, der Renaissance und des Barock zeigt.


1. Tag: Anreise über Augsburg
Augsburg ist die Stadt der Fugger und Welser. Diese beiden Familien prägten das „goldene Augsburg“ der Renaissance. An die Fugger er-innern die berühmte Fuggerei, die älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt, die Fuggerhäuser an der Maximilianstraße oder die Fuggerkapelle in St. Anna, ein früher Höhepunkt der deutschen Renaissance.
Programmpunkt:
• die Fugger und Augsburg (Führung)
Übernachtung im Raum Memmingen (4x)


2. Tag: Babenhausen, Kartause Buxheim und Memmingen
Das Fugger-Museum, im Jahre 1885 von Fürst Leopold Fugger von Babenhausen gegründet, befand sich bis zum Zweiten Weltkrieg in Augsburg und wurde 1955 im Schloss Babenhausen wiedereröffnet. Es gibt Einblick in die Geschichte einer Familie, die vom Weber bis zum Rang eines Fürsten aufstieg.
In der Kartause Buxheim kann man sich auf eine Stilreise vom Kolle-gialstift und Chorraum aus der gotischen Zeit hin zur Barockisierung von 1680 bis 1760 begeben. Dabei kann man vor allem die über 40 Jahre dauernde Entwicklung der barocken Baumeister, Stuckateure und Maler Dominikus und Johann Baptist Zimmermann sowie weiterer Größen der Barockzeit wie Ignaz Waibl, Anton Sturm, Johann Bergmüller nacherleben.
Wer mittelalterliche Städte und historischen Charme liebt, der ist in Memmingen genau richtig: Die Altstadt mit über 850 Jahren Stadtge-schichte verzaubert jeden Besucher. Unzählige Tore und Türme, die alte Stadtmauer und die Zunfthäuser prägen die ehemals so wichtige Handelsstadt. Eine belebte Fußgängerzone, zahlreiche Gassen mit originellen Geschäften und eine abwechslungsreiche Gastronomie laden zum Verweilen ein.
Programmpunkte:
• das Fugger-Museum Babenhausen (Besuch)
• die Kartause Buxheim (geführter Rundgang)
• Memmingen,  ein  Ort  wie  aus  dem  Bilderbuch  der  Architektur  (Stadtführung)


3. Tag: Wangen, Isny und Kempten
Wangen hat seinen Namen von dem Gelände, auf dem es entstand. So lautet die Formulierung in der Urkunde von 815 „ze de wangun“, was so viel bedeutet wie „auf der Wiese, auf dem Anger“. Es heißt: „In Wange bleibt ma hange!“ Liegt’s am südländischen Flair der Stadt? Oder daran, dass es so vieles zu entdecken gibt? Erker, Türmchen und zahlreiche Brunnen prägen die ehemals Freie Reichsstadt.
Mächtige Türme vor blauem Himmel und malerischem Alpenpanorama: Isny beeindruckt bereits von Weitem mit seiner historischen Skyline. Fast 1.000 Jahre reicht die bewegte Stadtgeschichte zurück – von  der  ersten  urkundlichen  Erwähnung  1096  über  die  Zeit  alsflorierende Freie Reichsstadt bis in die Gegenwart.
Etwa 62.000 Menschen leben in Kempten, der größten Stadt des Allgäu. Die verkehrsgünstige Lage an der Iller bewog schon vor mehr als 2.000 Jahren die keltischen Estionen, hier eine Stadt zu gründen, die sie „Kambodounon“ nannten. Eines der eindrucksvollsten Bauwerke ist die Fürstäbtliche Residenz, die erste monumentale barocke Klosteranlage Deutschlands, die nach dem Dreißigjährigen Krieg errichtet wurde.
Programmpunkte:
• Wangen, mehr als ein Luftkurort (Stadtführung)
• Kleinstadtperle mit bewegter Vergangenheit: Isny (Stadtführung)
• Kempten, die einstige Hauptstadt der römischen Provinz Rätien (Stadtführung)


4. Tag: Mindelheim und Kaufbeuren
Tore, Türme, Kirchen, Kapellen, Klöster und stolze Bürgerhäuser – Mindelheim kann sich sehen lassen. Vom Erker des Rathauses mit seiner charakteristischen Fassade grüßt der einstige Stadtherr Georg von Frundsberg. Die Türme der Kirchen und der Stadtbefestigung setzen Akzente und reizvolle Blickpunkte. Vom einst wehrhaften Wesen der Stadt erzählen die erhaltenen Teile der Stadtmauer und des Stadtgrabens. Eine Perle des Barock ist die neben dem Unteren Tor gelegene Jesuitenkirche.
In der historischen Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen kann man der Geschichte Kaufbeurens nachspüren. Eine absolute Besonderheit ist die um das Jahr 1200 erbaute und heute noch gut erhaltene Stadt-mauer mit dem Fünfknopfturm, dem Wahrzeichen der Stadt. Berühmte Persönlichkeiten wie die heilige Crescentia, Ludwig Ganghofer und Hans Magnus Enzensberger stammen aus Kaufbeuren.
Programmpunkte:
• Mindelheim, eine Kleinstadt im Unterallgäu (geführter Rundgang)
• Mittelalterromantik pur: Kaufbeuren (Stadtspaziergang)


5. Tag: Rückfahrt über Nördlingen
Bereits von ferne sichtbar ist das markante Wahrzeichen der Ries-metropole, die spätgotische Hallenkirche St.-Georg, mit dem im Volksmund liebevoll „Daniel“ genannten Glockenturm. Geprägt wird das Nördlinger Stadtbild zudem von der nahezu kreisrunden historischen Altstadt, die von einer 2,7 km langen, vollständig begehbaren Stadtmauer mit fünf wehrhaften Toren und zwölf mächtigen Türmen eingesäumt wird.
Programmpunkt:
• Nördlingen – mehr als 1000 Jahre Geschichte (Führung)