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Wandern und Genießen im Spreewald

10.06.2020

Wotschofska, Lübbenau, Fürstlich-Drehna


Abfahrt:
7.15 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.30 Uhr ab URANIA Potsdam
7.45 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Dieter Rauchfuß (Historiker), Dr. Mathias Iven
Teilnehmerpreis: 109,00 €
Frühbucherpreis (bis 18.3.2020): 99,00 €
Leistungen: Programm, Mittagessen (3-Gang-Menü), Kaffeetafel
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 18.30 Uhr in Potsdam/Wannsee


Im Spreewald laden viele Orte zum Verweilen, Spazierengehen und zu kulinarischen Überraschungen ein. Die Exkursion verknüpft eine Kahnfahrt mit einer kurzen Wanderung, die in Lübbenau endet. Im dortigen  Schloss  wird  ein  festliches  Mittagessen  eingenommen,danach führt die Route zum Wasserschloss Fürstlich-Drehna, wo der Gasthof zum Hirsch zu einem Kaffeetrinken einlädt.

 

Programmpunkte:

  • die Spreewaldkahnfahrt

Vom Fährhafen in Leipe starten wir zu einer traditionellen Kahn-fahrt. Leipe ist weit weniger überlaufen als Lübben, Burg oder gar Lübbenau, sodass die Fahrt durch das Spreewalddorf mit seinen typischen Wohn-Stall-Gebäuden und die Route hin zum Ausflugs-lokal Wotschofska Ruhe und Beschaulichkeit versprechen. Von der Wotschofska wandern wir ca. 5 km quer durch ein Kernstück des Spreewaldes nach Lübbenau und enden im Schlosspark.

  • Schloss Lübbenau

Die Grafen von Lynar, im 16. Jahrhundert von der Toskana über Frankreich nach Deutschland eingewandert, erwarben 1621 von der Familie von der Schulenburg aus Lieberose ein bestehendesWasserschloss. Finanziert wurde es nicht zuletzt durch das Erbe von Rochus Graf zu Lynar, der in sächsischen und Brandenbur-ger  Diensten  stehend,  Festungsbauwerke  wie  die  Zitadelle  in  Spandau errichtete. Nach der Abspaltung des Familienzweiges Fürstlich-Drehna ließen die Lübbenauer ein zweiflügeliges Schloss (1816–1820) errichten, das Homann, ein von Schinkel empfohle-ner Architekt, 1839 durch zwei quadratische Türme ergänzte. Der Garten zeigt sich im Stil des englischen Landschaftsgartens. Die Familie von Lynar bewirtschaftet das Schlosshotel und -restaurant, wo wir zu einem festlichen Menü erwartet werden.

  • Wasserschloss Fürstlich-Drehna

Der Lynarsche Familienzweig von Graf Moritz Ludwig Ernst kauf-te 1793 das Wasserschloss Drehna von der Familie von Promnitz. Da der Graf 1806 von Kaiser Franz I. zum Fürsten erhoben wurde, wurde auch das Schloss (heute ein Hotel) „gefürstet“. Der großzügig dimensionierte, von Lenné gestaltete Schlosspark musste späterwegen  des  Braunkohleabbaus  und  den  damit  verbundenen  Rutschungen teilweise gesperrt werden. Große Teile des Parks sind indes rekonstruiert und mit einem gusseisernen Pavillon ge-schmückt. Von der Gutsanlage konnten mehrere Komplexe er-halten werden, darunter das Gasthaus „Zum Hirschen“, wo eine Kaffeetafel einlädt.