23. bis 26. Januar: Von van Gogh bis in die Moderne

23.01.2020

Kunst und Architektur in Frankfurt am Main, Mainz und Darmstadt

 

 

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel (Architektin)
Teilnehmerpreis: 565,00 €, EZZ: ca. 90,00 €
Frühbucherpreis (bis 2.10.2019): 545,00 €
Leistungen: 3 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 19.30 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

1. Tag: Anreise nach Frankfurt/Main
• Das Haus des Volkes in Probstzella
Der Industrielle Franz Itting (1875–1967) wurde sowohl von den Nazis als auch von den Kommunisten verfolgt. In Probstzella ließ er vom Bauhausmeister Alfred Arndt das „Haus des Volkes“ bauen, das nach einer wechselvollen Geschichte heute wieder als Hotel die Blicke auf spannende Architekturgeschichte eröffnet (Führung).
Übernachtung im Raum Frankfurt/Main (3x)


2. Tag: Frankfurt am Main
• Die neu entstandene Mitte rund um den Römer
Zwischen  dem  Römer,  dem  Frankfurter  Rathaus  und  dem  gotischen Dom erstreckt sich das berühmte Viertel, das nach langer Zeit der Sanierung bzw. Rekonstruktion für viel Streit und nach seiner kürzlich erfolgten Fertigstellung letztlich auch für Bewunderung gesorgt hat. Es wirft die Frage nach Grenzen in der Denkmalpflege auf (Führung).
• „Von der Urhütte zum Wolkenkratzer“
Das Deutsche Architekturmuseum zeigt die in Deutschland umfangreichste Sammlung von Modellpanoramen zur Architekturgeschichte. In 24 illusionistischen Großmodellen wird die Entwicklung der vom Menschen gestalteten Umwelt eindrucksvoll veranschaulicht: von Ägypten über Pompeji, einer Renaissance-Idealstadt, einer barocken Schlossanlage, einem Londoner Elendsviertel oder dem von Joseph Paxton für die Weltausstellung 1851 geschaffenen Kristallpalast als Ausgangspunkt für Bauten der Moderne bis hin zum Modell des Frankfurter Main Towers, dem „intelligenten“ Hochhaus der Gegenwart (Führung).
• „Making van Gogh – Geschichte einer deutschen Liebe“ im Städel Museum
Die bis dato größte und aufwendigste Präsentation in der Geschichte des Frankfurter Museums thematisiert die besondere Rolle, die die Kunstlandschaft für die Erfolgsgeschichte von Vincent van Gogh spielte, der als Vorreiter der modernen Malerei gilt. Zu sehen sind mehr als 120 Gemälde und Arbeiten auf Papier, darunter über 50 zentrale Werke von van Gogh (Führung).


3. Tag: Mainz und Darmstadt
• Die Glasfenster von Marc Chagall in St. Stephan in Mainz
Der jüdisch-russische Künstler Marc Chagall schuf, schon hochbetagt, auf Betreiben des damaligen Pfarrers Klaus Mayer in der St. Stephanskirche ab Mitte der 1970er-Jahre bis zu seinem Tod (1985) Kirchenfenster mit christlichen Botschaften. Mit den später eingefügten Fenstern von Charles Marq lassen insgesamt fast 390 m2 Glasfläche den Raum in einzigartiger Weise in dem göttlichen Grundton Blau erstrahlen und jeden Betrachter fasziniert zurück (Kirchenführung).
• Die Künstlerkolonie Mathildenhöhe in Darmstadt
Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt finanzierte die Kolonie ab 1899. Die Künstler, zu denen u. a. auch Peter Behrens und Josef Maria Olbrich gehörten, sollten neue zukunftsweisende Bau- und Wohnformen entwickeln. Es entstand ein beeindruckendes Jugendstilensemble von Weltrang (Führung).


4. Tag: Rückfahrt über Leipzig
• Die Moderne in Leipzig – Corinth, Slevogt und Liebermann
Den Abschluss der Exkursion bildet die Ausstellung im Museum der Bildenden Künste zu Malern des deutschen Impressionismus, die die Kunstszene in Leipzig maßgeblich beeinflusst haben
(Ausstellungsbesuch).

 
Farmhouse in der Provence, 1888, Vincent van Gogh
Farmhouse in der Provence, 1888, Vincent van Gogh