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Auf den Spuren der frühen Hohenzollern

22.08.2019

Spätgotische Architektur und Kunst zwischen Altmark und Mittelmark

 

Abfahrt:
7.45 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.00 Uhr ab URANIA Potsdam
8.15 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dirk Schumann (Architekturhistoriker), Dr. Mathias Iven
Teilnehmerpreis: 74,00 €
Frühbucherpreis (30.5.2019): 69,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 20.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


Nachdem Friedrich von Hohenzollern 1415 vom Kaiser mit der Mark Brandenburg belehnt worden war, wählte er die Burg in Tangermünde als seine neue Residenz. Doch erst als sein Sohn in der Mitte des 15. Jahrhunderts das Berliner Schloss bauen ließ, entstand in Tangermünde eine ganze Reihe prächtiger spätgotischer Bauten, die heute an die einstige Residenzstadt erinnern. Dominierend ist eine charakteristisch gestaltete Backsteinarchitektur, die in der Stadt Brandenburg ihren Ausgang nahm. Der Brandenburger Bischof ließ sich von jenen Bauleuten in Ziesar ein prunkvolles Schloss errichten. Dabei ist es sicher kein Zufall, dass der Bischof Dietrich von Stechow aus dem engsten Umkreis der hohenzollernschen Landesherren stammte, sind es doch vor allem sie und ihre Gefolgsleute, die sich dieser besonderen Architektur bedienten und die Bauten reich ausstatteten. Einen wichtigen Ausgangspunkt für diese charakteristische spätgotische Architektur bildeten zwei konkurrierende Bauprojekte in der Stadt Stendal: die dortige Stiftskirche St. Nikolaus und die Stadtpfarrkirche St. Marien. In beiden Kirchen haben sich zudem umfangreiche Teile ihrer einstigen mittelalterlichen Ausstattung erhalten. Einen
besonderen Rang nehmen dabei die mittelalterlichen Glasfenster der Nikolaikirche ein.


Programmpunkte:
• Kloster und Bischofsburg Ziesar (Führung)
• Tangermünde (thematische Stadtführung)
• St. Nikolaus und St. Marien in Stendal (Besuch)