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Private Gärten in Werder erwandern

14.08.2019

Treffpunkt: 9.00 Uhr Kemnitzer Chaussee 217, 14542 Werder/Havel (150 m Fußweg von der Bushaltestelle „Margaretenstraße“)
Exkursionsleitung: Christa Schmidt
Teilnehmerpreis: 38,00 €, zzgl. eigener Fahrschein für den ÖPNV (empfohlen wird ein Tagesticket Potsdam-ABC)
Frühbucherpreis (bis 22.5.2019): 36,00 €
Leistungen: Führungen in den Gärten, regionaler Mittagsimbiss, Kaffee und Kuchen
Teilnehmerzahl: max. 35 Personen
Programmende: ca. 17.00 Uhr

 

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die an der Havel liegende Stadt Werder im Jahr 1317. Deren Entwicklung wurde erheblich von den Lehniner Mönchen beeinflusst, wobei neben der Fischerei lange Zeit der von ihnen geförderte Weinbau eine der wichtigsten Erwerbsquellen war. So gab es in der Blütezeit 240 Weinberge in und um Werder.
Als im 18. Jahrhundert der Weinbau aus verschiedenen Gründen zurückgegangen war, nutzten die Werderaner die vorhandenen günstigen Bedingungen des milden Klimas für den Obstanbau. In Potsdam und vor allem in Berlin boten sich gute Absatzmöglichkeiten, wodurch Werder als „Obststadt“ bekannt wurde.

 

Programmpunkte:
• der Garten von Doris und Johannes Golde
Doris Golde hat einen Garten (ca. 2.500 m2) angelegt, der eine Vielzahl und Vielfalt an Gehölzen und Stauden beherbergt. Einige alte Bäume (Walnuss, Kiefern, Obst) verleihen dem Garten seine Struktur, eingegrenzt von Hecken und mediterranen Steinen. Zurzeit wird ein großer Steingarten angelegt. Passend in den Gartenräumen befinden sich zahlreiche selbst angefertigte Keramiken. (Wanderweg bis Plantagenplatz 1,5 km)
• die Schuffelgärten des Werderschen Obst- und Gartenbauvereins
Sie zeigen die Werderaner Obst- und Gartentradition und stellen die typischen früheren Hausgärten nach. Sie sind somit ein Stück erlebbare Regionalgeschichte (Führung).
(Busfahrt bis Haeckel-Gymnasium, dann Wanderweg bis Rosenstr. 1,5 km)
• der Garten von Kornelia und Dieter Bielecke
Das Eingangstor erinnert an Burgtore und auch im Hof sowie hinter dem Haus sieht man sich anhand der „Burgruinen“ und Türmen zwischen hohen Bäumen und Gehölzen in die Ritterzeit versetzt. Die künstlich angelegten Höhenunterschiede, befestigt mit Natursteinen und vielen Treppen, sind die Besonderheiten dieses 800 m2 Gartens. Die Bepflanzung erzeugt im Zusammenspiel mit Zierobjekten einen etwas märchenhaft-mythischen Waldcharakter. (Wanderweg bis Asternstr. 1,0 km)
• der Garten von Monika und Jörg Landvoigt
Familie Landvoigt hat sich ein Gartenparadies auf 1.800 m2 geschaffen mit großer Rasenfläche und großem Teich mit üppiger Uferbepflanzung, in dem Störe, Kois und Goldfische schwimmen. Mehrere große Beete mit Gehölzen, Stauden und Gräsern bilden den bunten Rahmen für Gartenräume mit gemütlichen Sitzplätzen. Alles ist harmonisch aufeinander abgestimmt. Hecken und im hinteren Bereich hohe Bäume geben dem Garten Struktur und seinen unverkennbaren Charakter.