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Müller und Mühlen im Spreewald - Wind-, Wasser- und Motormühlen

31.07.2019

Abfahrt:
7.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.45 Uhr ab URANIA Potsdam
8.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Torsten Rüdinger (Geschäftsführer Historische Mühle Sanssouci und der Mühlenvereinigung Brandenburg), Prof. Karin Flegel
Teilnehmerpreis: 75,00 €
Frühbucherpreis (bis 8.5.2019): 70,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 18.30 Uhr in Potsdam/Wannsee

 


Müller gab es viele, der Name ist Zeuge. Mühlen begleiten die technische Entwicklung des Menschen seit Jahrtausenden. Angefangen vom Handmörser über die Erfindung des Rades, der Nutzung von Wind und Wasser reicht sie bis zu industriellen Großbetrieben. Torsten Rüdinger hat über die Technikgeschichte der Mühlen ein erfolgreiches Buch geschrieben. Er zeigt uns in dieser Exkursion ausgewählte Mühlen in der Dahme-Spreewaldregion und öffnet damit spannende
Einblicke in eine gleichermaßen technische wie historische Welt der Getreideverarbeitung und dem Leben der Müller.


Programmpunkte:
• die Holländerwindmühle Straupitz
Die Erfindung der drehbaren Haube im 14. Jahrhundert brachte neue Möglichkeiten in den Mühlenbau, so musste der Müller nicht mehr die gesamte Mühle in den Wind drehen. Das Gebäude wurde höher, es gab mehr Platz für Maschinen. Heute ist die Straupitzer Turmholländerwindmühle eine der letzten roduzierenden Dreifachwindmühlen in Deutschland mit Mahl-, Öl- und Sägemühle. (Führung)
• die Kanow Mühle in Sagritz (Golßen)
Sie liegt an dem Flüsschen Dahme und befindet sich bereits seit 1815 im Familienbesitz. Die kleine Mahl- und Ölmühle wird mit dem Wasser der Dahme angetrieben. Sie produziert mit modernen Maschinen, jedoch nach altem traditionellem Verfahren wertvolle Naturöle wie Leinöl, Kürbiskernöl und Rapsöl. (Führung)
• die Spreewaldmühle Kümmel in Burg
Die motorgetriebene Getreidemühle gehört zu den wenigen noch heute produzierenden Mühlenbetrieben in Brandenburg. Der Familienbetrieb verarbeitet in dem zu Beginn des 20. Jahrhunderts erbauten Mühlengebäude regionales Getreide, wie Roggen, Weizen und Dinkel, aber auch Hafer, Gerste und Hirse. (Führung)