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20. bis 23. Juni 2019: Die Residenzen der Wittelsbacher

20.06.2019

München und das Königreich Bayern


Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Mathias Iven (Philosoph und Publizist)
Teilnehmerpreis: 585,00 €, EZZ: ca. 75,00 €
Frühbucherpreis (bis 28.2.2019): 565,00 €
Leistungen: 3 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 21.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


1. Tag: Anreise über Landshut
Die mächtige Burg Trausnitz, die auf einer Anhöhe die Stadt Landshut überragt, wurde 1204 von Herzog Ludwig I., dem Kelheimer, gegründet. Die Stammburg der Wittelsbacher war ein Vierteljahrtausend lang Residenz und Regierungssitz der niederbayerischen Herzöge. Noch heute wird im Vierjahresturnus die „Landshuter Hochzeit“ gefeiert, die Ludwig der Reiche zur Vermählung seines Sohnes Georg mit der polnischen Königstochter Hedwig 1475 ausrichtete. Die „Kunst- und Wunderkammer“ erinnert an die große Sammeltradition der Wittelsbacher Herzöge (Führung).
Übernachtung im Großraum München (3x)


2. Tag: Die Münchener Residenz und Schloss Nymphenburg
Als Herzog Ludwig der Strenge nach der Landesteilung von 1255 seine Hofhaltung von Landshut nach München verlegte, begann die Geschichte des Münchner Hofes. Die Wittelsbacher bauten als Herzöge, Kurfürsten und schließlich Könige von Bayern ihre Residenz ab 1385 von einer kleinen Wasserburg zu einem weitläufigen Komplex aus. Über vier Jahrhunderte war sie Wohn- und Regierungssitz der Dynastie. Die Vierflügelanlage der Residenz Herzog Maximilians I. zeugt von der Schlossbaukunst des 17. Jahrhunderts.
Schloss- und Parkanlage von Nymphenburg sind in ihrer Verbindung von Architektur und Gartengestaltung ein Gesamtkunstwerk von europäischem Rang. Anlässlich der Geburt des Thronfolgers Max Emanuel beauftragten Kurfürst Ferdinand Maria und seine Gemahlin Henriette Adelaide den Architekten Agostino Barelli 1664 mit dem Bau von Schloss Nymphenburg. Nach mehreren Umgestaltungen wurde aus dem ursprünglichen Jagdsitz eine ausgedehnte Sommerresidenz des Absolutismus. Die Innenräume, zu denen auch das Geburtszimmer Ludwigs II. gehört, zeigen Ausstattungen und Kunstwerke vom Barock bis zum Klassizismus.


Programmpunkte:
• Die Wittelsbacher – Ein Herrschergeschlecht prägt München (Stadtrundgang/-fahrt)
• die Residenz (Führung)
• Schloss Nymphenburg (Führung)


3. Tag: Hohenschwangau und Linderhof
Ganz dem Leben und Wirken der Wittelsbacher Dynastie widmet sich das erst unlängst eröffnete Museum der Bayerischen Könige in Hohenschwangau. Neben zahlreichen Originalexponaten steht die Geschichte des „Märchenkönigs“ Ludwig II. und seiner Familie im Mittelpunkt der Ausstellung. Zudem erhalten die Besucher einen Überblick über den Stammbaum des Königsgeschlechts und die 112-jährige Monarchie in Bayern.
Schloss und Park Linderhof sind eines der vielfältigsten und kunstvollsten Ensembles des 19. Jahrhunderts. Die „Königliche Villa“ ist das einzige Schloss, das Ludwig II. vollenden konnte. Der Park von Schloss Linderhof ist einer der qualitätsvollsten seiner Epoche. Er vereinigt Elemente des französischen Barockgartens und des englischen Landschaftsgartens. Die Parkbauten Marokkanisches Haus und Maurischer Kiosk stammen aus der Orientmode, die im Park errichteten „Bühnenbilder“ Hundinghütte, Einsiedelei des Gurnemanz und Venusgrotte rühren von der Begeisterung Ludwigs für die
Musikdramen Richard Wagners her.
Programmpunkte  u. a.:
• das Museum der Bayerischen Könige (Führung)
• Schloss und Park Linderhof (Führung und Rundgang)


4. Tag: Rückfahrt über Straubing
Ab 1356 entstand an der Donau ein monumentales Schlossensemble. Als niederbayerische Residenz des Herzogtums Straubing-Holland war es jahrhundertelang Sitz wichtiger herzoglicher und kurfürstlicher Behörden und zugleich Verteidigungsbastion sowie Teil der Stadtbefestigung. Mittelpunkt des historischen Zentrums von Straubing ist der Stadtplatz. Sehenswerte architektonische Zeugnisse sind u.a. die Stadtpfarrkirche St. Jakob sowie die Karmeliten- oder Ursulinenkirche (geführter Stadtrundgang).