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Gartenexkursion anlässlich der „Offenen Gärten“ 2019

15.06.2019

Abfahrt:
8.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.15 Uhr ab URANIA Potsdam
8.30 Uhr ab Potsdam Hbf. Fernbussteig
Exkursionsleitung: Christa Schmidt
Teilnehmerpreis: 65,00 €
Frühbucherpreis (bis 23.3.2019): 62,00 €
Leistungen: Programm, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Die Griechen, Römer und Ägypter entdeckten vor Tausenden von Jahren die Schönheit der Rose. Seit dem 16. Jahrhundert ist sie auch in unseren Breiten heimisch. Ihren Weg ins mittlere Europa fand die attraktive Pflanze auch über Kreuzfahrer, Händler und Mönche, die sie im Mittelalter zunächst als Heilpflanze in den Klostergärten pflegten.
Die Popularität der Rose wächst unaufhörlich und jedes Jahr kommen wieder neue Sorten hinzu. Vielfältige Verwendungsformen bieten sich an. Sie eignen sich für romantische Bauerngärten ebenso wie für Parkanlagen, gepflegte Vorgärten und im Topf auch für Terrasse oder Balkon. Heute sind vor allem interessante Kombinationen gefragt. Ziersträucher, verschiedene Staudenpflanzen oder auch Wildblumen können zu modernen Begleitern der eleganten Schönheiten werden.

 

Programmpunkte:

  • Garten von Angela Haese und Andreas Schäfer in Berlin-Lichterfelde

Aus einem 1.000 m2  alten Obstgarten wurde in den vergangenen 15 Jahren ein Garten geschaffen, der vor allem unterschiedliche Rosensorten beherbergt. An alten Obstbäumen ranken jetzt Ramblerosen. Etwa 40 unterschiedliche Rosensorten, darunter diverse Wildrosen, alte Rosensorten und einige robuste moderne Rosen blühen ab Ende Mai bis in den Juni. Im hinteren Gartenbereich ergänzen gemischte Staudenbeete die Rosen. Außerdem gibt es dort einen kleinen Gemüsegarten sowie eine historische Gartenlaube.

 

  • Garten von Dr. Kathrin Remer und Bernd Malzanini in Potsdam

Uns empfängt ein ab 2006 angelegter Stauden- und Gehölzgarten mit mehr als 100 Rosenstöcken. Herzstück der Sammlung sind 40 verschiedene historische Sorten, ergänzt durch ausgewählte englische und deutsche Züchtungen. Der Garten umschließt das Haus. Terrassen, Sitzecken, eine Pergola mit Weinstöcken sowie Wege und Mauern erwecken einen mediterranen Eindruck.

 

  • Garten von Marianne Schneider und Claus Leber in Werder

Im vorderen Teil des Gartens spielt die Rose die Hauptrolle. Zahlreiche Rosenstöcke dominieren in den geschwungen angelegten Beeten. Die in Gruppen gepflanzten Rosen sind mit farblich harmonisierenden Stauden und Gräsern arrangiert. Einige junge Obstbäume und ausgewählte Gehölze geben dem Garten Struktur und Wirkung. Der neu angelegte, rückwärtige Teil des Gartens ist parkähnlich gestaltet. Die dekorierten Accessoires ergänzen liebevoll das gärtnerische Gesamtbild.

 

  • Garten von Petra und Manfred Schmidt in Werder

Direkt an der Havel gelegen ist hier ein Garten entstanden, dessen Hanglage bei der Gestaltung genutzt wurde und durch zahlreiche besonders ausgewählte, aufeinander abgestimmte Gehölze, Obst-, Laub- und Nadelbäume, Stauden und Rosen dem Garten Struktur und das besondere Flair geben. Eine Steintreppe, die beidseitig der Stufen mit Stauden und Gehölzen  bepflanzt  ist  führt  zu  einem  Teilstück  des  ca.  2.000  m2 großen Gartens, der im mediterranen Stil mit einem rechteckigen Wasserbecken gestaltet ist. Hier wachsen und tragen u. a. ein Feigenbaum und Bananenstauden Früchte. Vor dunklem Hintergrund zum Nachbargrundstück (Eiben, Fichten, Kiefern und Efeu) wurden weißstämmige Himalaja-Birken gepflanzt, die besondere Wirkung erzielen.