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Der Fläming

16.05.2019

mit Besuch einer Töpferei, eines privaten Gartens und des Schlossparks in Wiesenburg


Abfahrt:
8.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.15 Uhr ab URANIA Potsdam
8.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Konrad Näser (Staudenzüchter), Christa Schmidt
Teilnehmerpreis: 63,00 €
Frühbucherpreis (bis 21.2.2019): 60,00 €
Leistungen: Programm, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.30 Uhr in Potsdam/Wannsee


Der Fläming erstreckt sich zwischen Elbe, Dahme und Baruther Urstromtal über mehr als 130 km Länge. Er ist ein 30 bis 50 km breiter Höhenrücken, der erst vor ca. 10.000 Jahren von der Weichsel-Kaltzeit geformt wurde. Diese hinterließ flachwellige Grundmoränen, hügelige Endmoränen und tellerflache Urstromtäler. Von der Eiszeit sind imposante Findlinge zurückgeblieben, von faustgroß bis mannshoch.
Typisch für den Fläming sind auch die spätromanischen Feldsteinkirchen. Das Baumaterial lieferten diese Findlinge und Lesesteine.
Im Hohen Fläming gibt es ein großes zusammenhängendes Waldgebiet mit Rodungsinseln. Artenreiche Buchenwälder befinden sich vor allem südlich von Wiesenburg oder an den Hängen um Dippmannsdorf. Diese bieten günstige Lebensbedingungen für viele Tierarten. Im übrigen Gebiet wechseln sich große Acker- und Wiesenflächen mit ausgedehnten Wäldern ab. In dem weitläufigen Wiesengebiet, das auch Heimat einer Vielzahl bedrohter Vogelarten ist, sind noch Großtrappen anzutreffen. Weitere seltene Vogelarten im Naturpark sind Eisvogel, Gebirgsstelze, Waldschnepfe und Bekassine. Von den im Land Brandenburg anzutreffenden 18 Fledermausarten wurden bislang im Naturpark Hoher Fläming 15 nachgewiesen.

 

Programmpunkte:
• das Dorf Görzke mit langer Tradition des Töpferhandwerks (7 Keramikwerkstätten)
Besuch der seit 1834 bestehenden Töpferei Heinitz, die Gebrauchskeramik für Haushalt und Gastronomie, persönliche Geschenke, Einzelanfertigungen und Gartenkeramik mit der Schwämmeltechnik, Pinseldekor, Farb- oder Lehmglasur anbietet (Führung).
• der 5.000 m2 große private, naturnahe Sammlergarten von Christian Höhne in Wiesenburg
Vor 17 Jahren begann Christian Höhne mit der Bepflanzung des Areals mit Bäumen und Sträuchern. In verschiedenen Gartenräumen kombinierte er Stauden und Gräser. Ein Birkenhain wurde angelegt (Führung).
• Führung durch den Schloss- und Landschaftspark Wiesenburg (ca. 3 km)
Der Park wurde nach 1863 im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Es wechseln sich Baumpartien, auch dendrologische Besonderheiten, mit Blumenbeeten ab, ergänzt von Teichen und ausgedehnten Wiesen. Am schönsten ist der Park zur Rhododendrenblüte. Interessant sind ebenfalls eine Grottenanlage und bizarre Mauern aus Findlingen und Tuffstein. In den vergangenen Jahren wurde der Park historisch rekonstruiert.