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Bei den Heiden von Kummerow

28.04.2019

Auf den Spuren des Schriftstellers Ehm Welk in Biesenbrow


Abfahrt:
7.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.45 Uhr ab URANIA Potsdam
8.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Christine Bresk (vor Ort) und Dr. Mathias Iven
Teilnehmerpreis: 73,00 €
Frühbucherpreis (bis 3.2.2019): 68,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


„Dort oben, wo die Uckermark ihre nördlichste Spitze weit ins vorpommersche Gebiet vorstößt und an ihrer rechten Flanke ein Bruch mit nach Norden zieht, liegt mein Land!“ So beschrieb der Schriftsteller Ehm Welk (1884–1966) eine der wohl schönsten Landschaften in der Mark Brandenburg. In dieser, von einem harmonischen Nebeneinander von Natur und Geschichte geprägten, Gegend spielen seine drei bekanntesten, zwischen 1937 und 1943 entstandenen Romane.
Wer kennt sie nicht, die „Heiden von Kummerow“? Ob als Buch oder in der Verfilmung mit Theo Lingen und Paul Dahlke, ihre lustigen Streiche und Geschichten sind mittlerweile zum Klassiker geworden. Vorbild für Ehm Welks Kummerow ist das Dorf Biesenbrow, gut 10 km nördlich von Angermünde. Hier wurde der Dichter am 29. August 1884 geboren, hier ging er in die einklassige Dorfschule und hier besuchte er immer wieder seinen Vater Gustav, dem er in seinem zutiefst menschlichen Roman „Die Lebensuhr des Gottlieb Grambauer“ ein beeindruckendes Denkmal gesetzt hat.
Wer wissen will, was es mit dem Heidendöpen auf sich hat, wie sich die Kummerower Kinder unter ihrem „Hunnen-König“ Martin Grambauer auf eine Völkerwanderung nach Randemünde begeben, wie aus einer elend mageren Martinsgans ein prachtvolles Geschenk für Pastor Breithaupt wird oder warum man vom Kummerower Kirchturm über die Ostsee bis nach Afrika schauen kann, der sollte den Spuren von Ehm Welk und seinen Romanfiguren folgen.


Programmpunkte sind u. a.:
• das Geburtshaus von Ehm Welk (Außenbesichtigung)
• die aus dem 13. Jahrhundert stammende Feldsteinkirche (Besichtigung)
• die Biesenbrower Schule (Besichtigung)
• der Friedhof mit dem Grab von Ehm Welks Mutter und Schwester