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25. bis 27. April 2019: Das Weserbergland - Perlen der Weserrenaissance

25.04.2019

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Dieter Rauchfuß (Historiker)
Teilnehmerpreis: 449,00 €, EZZ: ca. 50,00 €
Frühbucherpreis (bis 3.1.2019 ): 429,00 €
Leistungen: 2 Ü/HP, DZ/EZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Im 16. und 17. Jahrhundert herrschte in der Region um die Weser ein regelrechter Bauboom, dessen Stil heute als „Weserrenaissance“ bekannt ist. Da durch die wirtschaftlich schwache Lage der Region nach dem 30-jährigen Krieg die Hochkonjunktur des Bauwesens einbrach, blieben dort großflächige Modernisierungen aus. Ebendieser Umstand ermöglicht es uns jedoch heute, in die Vergangenheit blicken zu können. Denn es lassen sich noch die reichverzierten Fassaden, geschmückten Giebel und erkerartigen Vorbauten (Utlucht) an Schlössern, Rathäusern und Bürgerhäusern entlang der Weser finden.


1. Tag: Von Bückeburg in die Rattenfängerstadt Hameln
In der Residenzstadt des kleinen Fürstentums Schaumburg-Lippe können wir einer Aufführung der Hofreitschule Bückeburg beiwohnen, das Schloss der Fürsten besichtigen und im Park die Goldmosaikkuppel des Mausoleums bestaunen. Nach einem kleinen Stadtspaziergang fahren wir in die alte Universitätsstadt Rinteln, wo uns die Fachwerkhäuser rund um den Marktplatz einen ersten Eindruck von den idyllischen, vom Krieg weitgehend verschonten Städten des Weserberglandes vermitteln. In Hameln, der benachbarten Stadt der Weserrenaissance, erwartet uns eine Stadtführung
(Führung/Rundgang).
Übernachtung bei Hameln (2x)


2.  Tag:  Von  der  Hämelschenburg  zur  Porzellanmanufaktur  
Fürstenberg

Mit dem Besuch der Hämelschenburg tauchen wir in die Zauberwelt der Deutschen Märchenstraße ein, im herzoglichen Weserrenaissanceschloss Bevern treffen wir dann allerdings auf die bis 1870 betriebene „Korrektionsanstalt“ (= Besserungsanstalt) des Herzogtums Braunschweig. Das 822 von den Karolingern auf der anderen Weserseite gegründete Kloster Corvey bezeugt die große Vergangenheit der Region. In der seit 1747 produzierenden Porzellanmanufaktur im Schloss Fürstenberg ermöglicht die Aussichtsplattform einen wunderschönen Blick ins Wesertal. Der Abend bietet Gelegenheit zu einem individuellen Stadtbummel durch Holzminden.


3. Tag: Von Holzminden nach Potsdam
In der Hugenottenstadt Carlshafen versetzen uns Stadtanlage und Hugenottenmuseum in die Zeit des frühen 18. Jahrhunderts zurück.
Über die Sababurg (Außenbesichtigung) – noch ein verwunschenes Schloss an der Märchenstraße – gelangen wir zum Zusammenfluss von Werra und Fulda. Von Hannoversch-Münden fahren wir nach einer Mittagspause mit individuellem Spaziergang durch die Stadt heimwärts nach Potsdam.