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Wilhelm Busch und andere satirische Künstler

24.04.2019

im Deutschen Museum für Karikatur und Zeichenkunst Hannover und die Orchideensammlung im Berggarten

 

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Hans-Jochen Röhrig (Schauspieler), Christa Schmidt
Teilnehmerpreis: 78,00 €
Frühbucherpreis (bis 15.1.2019): 74,00 €s
Leistungen: Programm, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.30 Uhr in Potsdam/Wannsee


Die fast 2 km lange Herrenhäuser Allee in Hannover wurde 1726 als Verbindung zwischen der hannoverschen Altstadt und dem Herrenhäuser Schloss angelegt. Rechts und links befinden sich
• der Georgengarten mit Wallmodenschlösschen, in dem das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst untergebracht ist,
• der Welfengarten,
• der große Garten,
• der Berggarten mit einer der bedeutendsten Orchideen-Sammlung.
Die Sammlung „Karikatur und Zeichenkunst“ wurde Anfang der 1960er-Jahre begründet und hat sich seitdem zu einer Einrichtung und Forschungsstätte von nationaler wie internationaler Bedeutung entwickelt. Ihr Bestand umfasst mehr als 50.000 satirische Bildwerke aus fünf Jahrhunderten. Eine Bibliothek mit wichtigen historischen wie zeitgenössischen Publikationen und Dokumenten zur satirischen Kunst ergänzt die Sammlungen. Umfangreiche, bemerkenswerte Zuwächse gingen seit der Sammlungsgründung als Künstlerschenkungen ein. Tomi Ungerer übergab dem Museum 237 seiner Zeichnungen
und Walter Hanel 115 seiner Werke.
Heinrich Zille, Paul Weber, Hanns Erich Köhler, Wigg Siegl, Ernst Maria Lang, Mirko Szewczuk, Raymond Peynet sowie die von Manfred Schmidt gezeichneten „Nick-Knatterton“-Geschichten und andere sind hier vertreten. Weiterhin erfolgte die Übernahme der Napoleon-Karikaturensammlung von Ernst und Sabine Scheffler. Ferner konnten Werke von Zeichnern des „Simplicissimus“ erworben werden. Aber auch bedeutende Englische Karikaturisten, wie der mehr als 2.000 Werke umfassende Nachlass des bedeutenden britischen Zeichners Ronald Searle, sind vertreten.

Programmpunkte:
• das Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst in Hannover
Wer  kennt  nicht  die  Bildergeschichten „Max und Moritz“, „Die fromme Helene“ oder „Hans Huckebein“? Diese und viele weitere Karikaturen stammen aus der Feder von Heinrich Christian Wilhelm Busch (1832–1908) – einem der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner seiner Zeit. Aufgrund seiner ab 1859 erschienenen volkstümlichen Bildergeschichten wurde er bald in ganz Deutschland berühmt. Er gilt als Pionier des Comics. In seinen Werken griff er in satirischer Form die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, wie die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral der Spießbürger oder die Frömmelei von Geistlichen. Wilhelm Busch betrachtete seine Werke nur als Broterwerb, mit dem er nach einem abgebrochenen Kunststudium und jahrelanger finanzieller Abhängigkeit von den Eltern seine drückende wirtschaftliche Situation aufbessern konnte. Der Versuch, sich als ernsthafter Maler zu etablieren, scheiterte an seinen eigenen Maßstäben. In den Werken „Von mir über mich“ und „Was mich betrifft“ zeichnete er in humoristischer Form seinen eigenen Lebens lauf nach (Führung).  
Hans-Jochen Röhrig wird uns auf dem Weg nach Hannover mit kurzweilen Geschichten von und über Wilhelm Busch erfreuen.
• Der Berggarten im hannoverschen Stadtteil Herrenhausen
Auf 840 m2 werden hier etwa 25.000 Pflanzen gezeigt. Er beheimatet eine der größten und bedeutendsten Orchideen-Sammlungen Europas. Es sind ca. 3.000 verschiedene Arten aus 320 Gattungen sowie 1.000 Sorten und Hybriden im Berggarten zuhause.
Die Orchideen zeigen sich in faszinierender Farben- und Formenvielfalt und mit ihrem ausgeprägten Duft. Seit 1835 wird die Orchideen-Kultur in den Herrenhäuser Gärten gepflegt. 1858 entwickelte sich unter dem Hofgärtner Hermann Wendland eine systematische Sammlung (Führung).