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7. bis 14. April 2019: Italienische Gärten - Toskana und Latium

07.04.2019

Abfahrt:
6.45 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.00 Uhr ab URANIA Potsdam
7.15 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Jörg Wacker (Gartenhistoriker), Axel Blum
Teilnehmerpreis: 1.265,00 €, EZZ: ca. 200,00 €
Frühbucherpreis (bis 16.12.2018): 1.215,00 €
Leistungen: 7 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, 1 Schiffsfahrt
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 21.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

1. Tag: Anreise bis Südtirol
Themen:

• Die Gärten der Antike
• Gärten in Tirol
Übernachtung in Südtirol (1x)


2. Tag: Durch Norditalien in die Toskana
Themen:

• Italien und die europäische Gartengeschichte
• Fürstenresidenzen und ihre Bedeutung für die Gartenkunst
• Der Garten der einstigen Sommerresidenz der Farnese und Bourbonen in Colorno bei Parma
Die prägende Gestaltung des Schlossgartens geschah im 18. und 19. Jahrhundert. Das historische Barockparterre wurde aufgrund von Restaurierungsarbeiten wiederbelebt (Gartenbesichtigung).
• Die Toskana, ihre Geschichte und kulturelle Vielfalt
Übernachtung bei Lucca (2x)


3. Tag: Lucca und Umgebung
Themen:

• Villa Reale Marlia
Gartenbereiche des 17., 18. und 19. Jahrhunderts prägen die Anlage. Die barocke Gestaltung erinnert daran, dass der Name Marlia vom französischen Marly-Garten Ludwigs XIV. abgeleitet wurde (Gartenbesichtigung).
• Villa Garzoni
Der Garten gilt als einer der Höhepunkte der Gartenkunst des 17. Jahrhunderts. Kernstück der Anlage ist eine mehrstufige Terrassenanlage mit beherrschender Kaskade und Treppen (Gartenbesichtigung).
• Die Stadt Lucca, eines der schönsten historischen Stadtensembles der Toskana
Einzigartig ist die umgebende Stadtmauer mit begleitendem Grüngürtel (Stadtführung).


4. Tag: In die Südtoskana
Themen:

• Villa Chigi Cetinale bei Siena
Im 17. Jahrhundert geschaffen ist der Garten noch heute von einer langen Achse geprägt, die von Zypressenalleen und Olivenpflanzen begleitet wird. Sie zieht sich quer durch den Palazzo, der von formalen Gärten flankiert wird (Gartenbesichtigung).
• Palazzo Piccolomini in Pienza
Die Kleinstadt Pienza wurde ab 1485 für Papst Pius II. in Form einer Renaissanceresidenz errichtet. Der in den 1930er-Jahren restaurierte Garten mit seinen Buxbaumhecken ist nach Art eines Freiluftzimmers von Mauern mit Durchgängen eingefasst (Besichtigung Palast und Gärten).
Übernachtung bei Vitterbo (2x)


5. Tag: Der Norden Latiums
Themen:

• Latium, der einstige Staat der Päpste
• Die Isola Bisentina im Bolsenasee
Ein im 10. Jahrhundert gestalteter Garten mit vielfältigem Gehölzbestand. Inmitten der Klosterruine befindet sich der Giardino all’ Italiana
(Besichtigung und Schiffsfahrt).
• Die Villa Lante
Sie gilt als einer der schönsten und typischsten italienischen Anwesen aus der Zeit um 1560. Der Garten ist auf vier Ebenen angelegt, in symmetrische Quartiere gegliedert, deren zentrale Bewegungspunkte mehrere Brunnen sind (Gartenführung).


6. Tag: In den Süden Latiums
Themen:

• Die Gärten von Ninfa
Der Italienreisende Ferdinand Gregorovius bezeichnete den Ort als mittelalterliches Pompeji oder Efeupompeji. Die originelle mittelalterliche Stadtruinenlandschaft ist heute ein romantischer Garten (Führung).
• Die 10 ha große Gartenanlage wurde seit 1956 gestaltet. Sie besteht aus formalen und landschaftlich gestalteten Gartenbereichen in italienischem und englischem Gartenstil (Führung).


7. Tag: Von Latium nach Norditalien
Themen:

• Villa Sorra
Die Gestaltung der in der flachen Landschaft der südlichen Poebene gelegenen Anlage ist auf das 17. bis 19. Jahrhundert zurückzuführen. Formal gestaltete Flächen erstrecken sich um das Herrenhaus. Daran schließt sich ein nach englischen Vorbildern gestalteter Bereich mit Wasserläufen, Inseln und Halbinseln an.
Übernachtung in Südtirol (1x)


8. Tag: Rückfahrt