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Luise, Königin von Preußen - Lebensstationen in Mecklenburg und Brandenburg

04.04.2019

Abfahrt:
7.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.45 Uhr ab URANIA Potsdam
8.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Mathias Iven (Philosoph und Publizist)
Teilnehmerpreis: 75,00 €
Frühbucherpreis (bis 10.1.2019): 69,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


Schloss Hohenzieritz war über Jahre hinweg Sommersitz des Hauses Mecklenburg-Strelitz. Herzog Karl bekam das Gut 1795 geschenkt und baute es schrittweise  aus. Ganz überraschend starb hier am 19. Juli 1810 im Alter von nur 34 Jahren seine Tochter Luise. Ihr Sterbezimmer wurde 1834 zur Gedenkstätte umgestaltet. Daneben besitzt das Schloss den bedeutendsten und schönsten Landschaftsgarten in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Am 25. Juli 1810 setzte sich der Trauerzug Richtung Berlin in Bewegung. Die Route führte auch über Gransee. Da die Strecke nicht an einem Tag zu bewältigen war, wurde der Sarg in der Nacht vom 25. zum 26. Juli auf dem heutigen Schinkelplatz, aufgebahrt. Heier befindet sich das nach Entwürfen von Karl-Friedrich Schinkel gestaltete, in Anwesenheit des zehnjährigen Prinzen Karl von Preußen im Oktober 1811 eingeweihte, Luisendenkmal.
1794, kurz nach ihrer Hochzeit, erhielt Luise das Schloss Oranienburg als Geschenk von ihrem Schwiegervater Friedrich Wilhelm II. Zwischen 1794 bis 1797 hielt sie sich mehrfach hier auf. 1802 wurde das Anwesen verkauft. In der Nacht vom 26. zum 27. Juli 1810 wurde der Sarg der Königin vor dem Schloss aufgestellt. Vier Eichen markieren heute noch den Standort.


Programmpunkte:
• Schloss Hohenzieritz (Führung)
• Schinkels Luisendenkmal in Gransee (Besichtigung und Rundgang)
• Schloss Oranienburg (Führung)