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28. bis 30. März 2019: Vom Jugendstil zur Moderne in Böhmen

28.03.2019

Marienbad, Pilsen, Prag

 

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel (Architektin)
Teilnehmerpreis: 425,00 €; EZZ 25,00 €
Frühbucherpreis (bis 5.12.2018): 405,00 €
Leistungen: 2 Ü/HP, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.00 in Potsdam/Wannsee


In den Jahrzehnten um 1900 gelangte die Bäderarchitektur in Böhmen zu einer reichen Blüte. Der Historismus dreht auf Hochtouren, doch neue Stile dämmern auf. Wir werden uns auf der Tour nach Böhmen diesem Prozess der Architekturgeschichte widmen, indem wir neben dem traditionellen Pilsen auch Werke des Wiener Künstlers und Innenraumgestalters Adolf Loos sehen werden. Der Besuch in Prag widmet sich dem Jugendstil bei Alfons Mucha und dem Thema Kubismus mit sehr eindrucksvollen Museen und deren Architektur.


1. Tag: Marienbad/Mariánské Lázne
Das Bäderwesen ist mit 200 Jahren vergleichsweise jung und hat Könige, Adlige, Künstler und Wissenschaftlern der Erholung und Heilung gedient.
Programmpunkte:
• die neobarocke Kolonnade von 1889 mit ihrer gusseisernen Konstruktion
• die Bäderpromenade zwischen Kreuz- und Karolinaquelle
• das Stadtmuseum Marienbad mit der Goethe-Ausstellung (Führungen)
• die römisch-katholische und die russisch-orthodoxe Kirche
Übernachtung in Pilsen/Plzen (2x)


2. Tag: Pilsen/Plzen
Der Architekt Adolf Loos gehört zu den bedeutendsten Stimmen Europas, die um eine Abwendung von den überladenen historistischen Formen rang, seine Schrift „Ornament und Verbrechen“ erlangte große Aufmerksamkeit. In Pilsen erhielt er seinen ersten Auftrag, die Klientel waren überwiegend jüdische Unternehmer. Von seinen Interieuren mit edlen Materialien und einfachen Formen sind einige bis heute erhalten geblieben.
Programmpunkte:
• Wohnung der Familien Kraus und Vogel
• Brummel-Haus
• Semlerresidenz (Führungen)
• Stadtbesichtigung


3. Tag: Prag/Praha
Alfons Mucha war einer der bis heute bekanntesten Vertreter des Jugendstils im Bereich der Plakatkunst, Grafik und Illustration. Das Museum, das seinem Leben und Werk gewidmet ist, befindet sich im barocken Kaunický Palais im Zentrum Prags. Ganz im Gegensatz dazu sind scharfe Kanten und Kristallstrukturen die typischen Elemente des tschechischen Kubismus. Diese ganz eigentümliche Bewegung entstand in Prag um das Jahr 1910, als eine Gruppe junger Avantgardearchitekten und Künstler die bahnbrechenden kubistischen Prinzipien der Maler Picasso und Braque in der Architektur und der angewandten Kunst applizierte.
Programmpunkte:
• tschechischer Kubismus im stilvollen Interieur des Hauses zur Schwarzen Mutter Gottes (Führung)
• das Mucha Museum (Besichtigung)