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Wolfenbüttel - Ein deutscher Musenhof

06.03.2019

Abfahrt:
7.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.45 Uhr ab URANIA Potsdam
8.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Mathias Iven (Philosoph und Publizist)
Teilnehmerpreis: 73,00 €
Frühbucherpreis (bis 12.12.2018): 68,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Wolfenbüttel ist eine typische, im Stil der Renaissance errichtete Residenzstadt und eine der schönsten Fachwerkstädte Niedersachsens. Das Schloss, die Kirchen und andere gut erhaltene Gebäude sowie Reste eines umfangreichen Grachtensystems – heute unter dem Namen „Klein Venedig“ bekannt – zeugen von der Blütezeit der Stadt.
Das Schloss Wolfenbüttel, erstmals 1074 als Wasserburg bezeugt, wurde vielfach umgebaut. Zu sehen sind unter anderem noch der im frühen 17. Jahrhundert errichtete Hausmannsturm und die barocke Fachwerkfassade. Seit 1592 spielte dort regelmäßig das erste stehende Theaterensemble Deutschlands, eine von Herzog Heinrich Julius an den Hof gerufene Gruppe englischer Komödianten.
Von 1430 bis 1753 war Wolfenbüttel die Residenz der Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg und entwickelte sich in dieser Zeit zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Wissenschaft. Bis heute herausragend ist die 1572 von Herzog Julius von Braunschweig gegründete Herzog August Bibliothek, die „Bibliotheca Augusta“, die eine Zeit lang nicht nur die größte Bibliothek der Welt war, sondern sogar als das achte Weltwunder galt. Keine Geringeren als Gottfried Wilhelm Leibniz und Gotthold Ephraim Lessing haben hier als Bibliothekare gewirkt. Bis heute ist die Bibliothek eines der bedeutendsten Zentren zur Sammlung und Erforschung der Barockliteratur weltweit.

 

Programmpunkte sind u.a.:
• das Residenzschloss (Führung)
• das Lessinghaus (Führung)
• die Herzog August Bibliothek (Führung)
• die evangelische Hauptkirche Beatae Mariae Virginis (Besichtigung)