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100 Jahre Bauhaus

19.02.2019

Teil I: Das Diakonissen-Mutterhaus Neuvandsburg in Elbingerode und Lyonel Feiniger in Quedlinburg

 

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam, Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel (Architektin)
Teilnehmerpreis: 75,00 €
Frühbucherpreis (bis 27.11.2018): 69,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 18 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Potsdam/Wannsee


Die Geschichte der Schwesternschaft im Diakonissenhaus geht auf das in Westpreußen gelegene Vandsburg zurück und führte über Berlin und Rathen schließlich nach Elbingerode. Hier setzte setzte sich die damalige Oberin Schwester Klara Sagert mit Weitblick und großem Verständnis für die moderne Baukunst für einen Mutterhausneubau ein und gewann dafür den Architekten Godehard Schwethelm. Er gestaltete das Gebäude im damals modernen Bauhausstil funktional und zeitlos schlicht. Es wurde 1934 eingeweiht und gehört noch heute zu den wichtigen Bauten der Moderne in Sachsen Anhalt.
„Der in New York geborene Lyonel Feininger lebte seit 1887 überwiegend in Deutschland und zählte neben Walter Gropius zu den ersten Lehrern des Bauhauses. 1937 kehrte er, dessen Werk von den Nazis als ‚entartet‘ diffamiert wurde, mit seiner Familie in die USA zurück. Vor seiner Ausreise übergab Feininger ein umfangreiches Konvolut seiner Arbeiten an Dr. Hermann Klumpp, der es in seiner Heimatstadt Quedlinburg verborgen hielt und so vor der Vernichtung rettete. Klumpp, Kunstsammler und Architekt, hatte selbst von 1929 bis 1932 am Bauhaus studiert.“ (Quelle: Lyonel Feininger Galerie)


Programmpunkte:
• das Diakonissen Mutterhaus Neuvandsburg (Führung)
• die Lyonel Feininger Galerie (Führung)