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Chemiestandort, Gartenstadt, Plastiken der DDR-Kunst - Entdeckungen in Leuna

06.08.2020

Abfahrt:
8.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.15 Uhr ab URANIA Potsdam
8.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel (Architektin)
Teilnehmerpreis: 83,00 €
Frühbucherpreis (14.5.20): 79,00€
Leistungen: Programm, Führungen, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


Als  man  1916  mit  der  Ansiedlung  der  Badischen  Anilin-  und  Soda-Fabrik (BASF) das Ammoniakwerk südlich von Merseburg baute, wurde Wohnraum für tausende Arbeiter in dem von Landwirtschaft geprägten Gebiet benötigt. Beauftragt mit dem Entwurf und inspi-riert von der englischen Gartenstadtbewegung plante der Architekt Wilhelm Karl Willy August Barth (1877–1951) die Werkssiedlung Neu-Rössen als Gartenstadt. Es entstand ein gelungenes Miteinander von Industrie, Arbeiten, Leben, Wohnen, Natur und Kultur. Nach 20 Jahren Stadtsanierung besteht dort das größte Flächendenkmal im Saalekreis.Welche Geschichte verbindet sich mit den früheren Leuna-Werken? Was macht man heute auf dem Gelände? Eine Führung gibt Auskunft.Anfang  der  1960er-Jahre  begann  man  in  Verbindung  zu  den  Leuna-Werken zeitgenössische Plastiken auszustellen. Diese gehören heute zur Stiftung Moritzburg und sind eindrucksvolles Zeugnis der DDR-Kunst mit Arbeiten u. a. von Theo Balden, Fritz Cremer, Will Lammert und Waldemar Grzimek.

 

Programmpunkte:
• die Gartenstadt von Leuna (Führung)
• der Skulpturenpark (Besichtigung)
• der Chemiestandort Leuna