2. bis 6. Juni: Niedersachsen zwischen Weser und Ems

02.06.2020

Meere – Schlösser – Dome – Rhododendren

 

Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Dieter Rauchfuß (Historiker und Geograf)
Teilnehmerpreis: 785,00 €, EZZ: ca. 100,00 €
Frühbucherpreis (bis 3.2.2020): 765,00 €
Leistungen: 4 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, 1x Schiffsfahrt, 1x Fährfahrt, 1x Moorbahnfahrt
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.30 Uhr in Potsdam/Wannsee


Auch jenseits der Weser bietet Niedersachsen lohnende Reiseziele, die vielen gar nicht so bekannt sind. In fünf Tagen wollen wir diese reizvollen Seiten des Landes kennenlernen. Beide Seiten, Kultur und Erholung, sollen dabei zu ihrem Recht kommen.

 

1. Tag: Steinhuder Meer und 1.000 Jahre Stiftskirche
Der Schaumburger Fürst Wilhelm Friedrich Ernst (1724–1777) erbaute auf einer künstlichen Insel im Steinhuder Meer unweit von Hannover die Festung Wilhelmstein, die von uns per Schiff erreicht wird. Von 17.000 Bürgern des Fürstentums Schaumburg dienten 1.000 im Heer; in der Militärschule im „Meer“ wurden sie gedrillt. Von dort erreichen wir das für die Christianisierung der Sachsen wichtige ehemalige Kloster Bassum, dessen im 13. Jahrhundert errichtete Kirche St. Mauritius und St. Viktor einen einzigartigen, denkmalpflegerisch bedeutenden Gipsfußboden und einen bemerkenswerten Kapitelsaal des Stiftes aufweist.
Übernachtung in Wildeshausen (4x)


2. Tag: Göpel, Deele, Flett und münsteranisches Barock
Wer weiß noch, was Göpel, Deele, und Flett waren? Das niedersächsische Freilichtmuseum in Cloppenburg, eines der bedeutendsten seiner Art in Deutschland, führt in die bäuerliche Lebenswelt vergangener Jahrhunderte und Dörfer, die vom Hallenhaus geprägt waren.
Bei Cloppenburg ragt das Münsterland wie ein Zipfel ins Emsland hinein. Der damalige Fürstbischof Clemens August (1700–1761) ließ nach Entwürfen des westfälischen Baumeisters Johann Conrad Schlaun (1695–1773) Schloss Clemenswerth und seine barocken Gartenanlagen entstehen. Unweit davon, im Saterland, führt uns eine Moorbahn bei Ramsloh in eines der größten emsländischen Moore.
Übernachtung im Raum Leer (1x)


3. Tag: Das Moor und die Meyer-Werft
Die  bittere  Seite  der  Moorkolonisation  erfahren  wir  in  der  KZ-Gedenkstätte Esterwegen. Beim Besuch der Meyer-Werft bei Papenburg sehen wir die Bootsbauer der Riesenkreuzfahrtschiffe, die über die schmale Ems in den Dollart gezogen werden, bei der Arbeit. Hinter Papenburg verlassen wir das Emsland und fahren entlang des Großfehnkanals nach Jever. Eine Teezeremonie in Leer beschließt den Tag auf friesische Art.


4. Tag: Von der Insel Langeoog nach Jever
Die maritime Seite Niedersachsens erfahren wir bei der Fährüberfahrt von Benseriel nach Langeoog. Einen halben Tag lang gibt es die Gelegenheit, nach einer Fahrt mit der Inselbahn die Insel zu erleben.
In der wohl schönsten ostfriesischen (Alt)Stadt Jever steht eine Besichtigung des Schlosses und ein Stadtspaziergang auf dem Programm.


5. Tag: Rhododendronpark Bremen, Dom zu Verden
In Bremen treffen wir im Rhododendronpark auf prachtvolle und üppige Rhododendren. Auf dem Rückweg nach Potsdam gibt es eine Pause in Verden an der Aller zu Fuße des gewaltigen Doms. Dieser verdeutlicht gemeinsam mit der benachbarten St. Andreaskirche die einstige Bedeutung des Bistums Verden.

 
Steinhuder Meer
Steinhuder Meer