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7. bis 14. Mai: Historische Gärten zwischen den Alpen, der Adria und Südtirol

07.05.2020

Österreich, Slowenien, Norditalien


Abfahrt:
7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Jörg Wacker (Gartenhistoriker), Axel Blum
Teilnehmerpreis: 1.265,00 €, EZZ: ca. 200,00 €
Frühbucherpreis (bis 16.1.2020): 1.215,00 €
Leistungen: 7 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 21.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


1. Tag: Anreise in den Raum Salzburg
• Historische  Gartenanlagen  in  Oberbayern,  Tirol  und  im  Salzburger Land
Übernachtung bei Salzburg (2x)


2. Tag: Salzburg und Umgebung
• Schloss und Park Hellbrunn
Der Garten des südlich von Salzburg gelegenen einstigen Lustschlosses wurde 1615–18 angelegt, 1730 überarbeitet und Ende des 18. Jahrhunderts mit einem Landschaftsgarten erweitert. Hellbrunn ist berühmt für seine Wasserspiele (Führung).
• Die Fürsterzbischöfe von Salzburg und ihre Bauten (Besuch der Festung Hohensalzburg und Nonnberg)
• Der Mirabellengarten zwischen Salzach und Kapuzinerberg
Der Beginn des Gartens lag im Jahre 1606. Die heutige Gestaltung im französischen Stil geht auf die Phase 1690–1727 zurück (Führung).


3. Tag: Durch die Alpen nach Kärnten und Slowenien
• Der Lustgarten von Spittal in Kärnten
Das Schloss im Zentrum der kleinen Stadt Spittal gilt als reinstes Renaissancepalais in Kärnten. Der Lustgarten schloss an zwei Seiten des Schlosskomplexes an. 1840 wurde der Bereich zum Stadtpark umgestaltet (Besuch).
• Der Architekt Jože Plečnik und die Durchgestaltung des historischen Zentrums von Ljubljana, der slowenischen Hauptstadt in den ersten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts
Plečnik schuf gleichzeitig bedeutende Bauten in Wien und Prag (Altstadtführung).
Übernachtung im Nordosten Italiens (2x)


4. Tag: Triest und die italienische Karstküste
• Schloss Duino und sein Garten
Die heutige Anlage auf einem Felsen an der Adriaküste ist bis in mittelalterliche und antike Zeit zurückzuführen (Besichtigung).
• Das Castello di Miramare
Das Schloss mit ausgedehnten formalen Gartenterrassen liegt auf einer Felsspitze direkt an der Küste der Adria. Erzherzog Ferdinand Maximilian von Habsburg (1832–1867), später Kaiser von Mexiko, ließ Schloss und Park errichten (Führung).
• Triest
Die alte Hafenstadt erstreckt sich auf schmalem Terrain unterhalb des aufsteigenden Karstes. Oberhalb der Altstadt erstreckt sich das Castello San Giusto mit Zeugnissen aus römischer und romanischer Zeit. Im Tempietto befindet sich das Gedenkgrabmal für Johann Joachim Winckelmann, der in Triest ermordet wurde (Führung).


5. Tag: Padua und Brentakanal
• Die Villa Nazionale Pisani in Stra
Es handelt sich um die prachtvolle Villa des Veneto am Brentakanal mit ihrem prachtvollen Barockgarten aus dem 18. Jahrhundert (Führung).
• Der Botanische Garten in Padua
Dieser wurde bereits im Jahr 1545 gegründet und ist einer der ältesten der Welt. In einer kreisrunden Anlage mit einem Durchmesser von 84 m liegt ein Quadrat, das durch die beiden Hauptwege in vier weitere Quadrate aufgeteilt ist. Der Garten führt seit 1997 den Status des UNESCO-Weltkulturerbes (Führung).
• Der Prato della Valle
Die 1775/76 entstandene Platzanlage mit ovalem Grundriss, Wassergräben, Brücken und 78 Statuen gilt als einer der imposantesten Plätze des Kontinents (Führung).
Übernachtung im Raum Vicenza (1x)


6. Tag: Von Vicenza nach Südtirol
• Die Villa Cordellina Lombardi in Monteccio Maggiore
Mitte des 18. Jahrhunderts wurde sie im Stil des Neopalladianismus erbaut. Ein Garten im französischen Stil umgibt die Villa. Giovanni Battista Tiepolo schuf dort die Fresken (Führung).
• Villa Trissino Mazotto nördlich von Vicenza
Die Anlage gilt als eines der Meisterwerke der Vicentiner Villen. Der Komplex besteht aus zwei Bauwerken zwischen denen sich eine weite Parkanlage mit Terrassen, Wasserbecken und Alleen
erstreckt (Führung).
Übernachtung in Südtirol (2x)

 

7. Tag: Südtirol
• Schloss Trauttmansdorff bei Meran
Die Gärten um die historische Schlossanlage wurden 2001 thematisch weit gefächert und großzügig neu angelegt (Führung).
• Die Promenaden und der Kurbezirk in Meran
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Kurwesen in Meran und es entstanden die Gartenanlage an der Kurpromenade sowie der Trappeinerweg, eine gärtnerisch gestaltete Promenade zwischen Meran und Dorf Tirol (Führung).


8. Tag: Rückfahrt
• Der Herrengarten in Brixen
Der kleine Garten, dessen Geschichte bis in das 16. Jahrhundert zurückgeht, erstreckt sich an zwei Seiten der ehemaligen fürstbischöflichen Hofburg. Die heutige historisierende Gestaltung stammt aus den 1970er-Jahren (Besuch).