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Berlin: Schlösser, die am Rande liegen - Mahlsdorf, Biesdorf, Buch

17.07.2019

Abfahrt:
8.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
8.15 Uhr ab URANIA Potsdam
8.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
Exkursionsleitung: Ingrid Bathe (Architektin)
Teilnehmerpreis: 70,00 €
Frühbucherpreis (bis 24.4.2019): 67,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 18.00 Uhr in Potsdam/Wannsee


Die Berliner Residenzlandschaft besteht aus mehr als zwei Dutzend Schlössern, Palais und Herrenhäusern. Viele davon sind überregional bekannt und locken jährlich zahlreiche Besucher an. Aber auch die schlossartigen Kleinode an der heutigen Peripherie der Millionenstadt bestechen mit ihren architektonischen Erscheinungsbildern, mit ihrer bewegten Vergangenheit und mit ihren eigenen Geschichten.

 

Programmpunkte:
• das Gründerzeitzentrum im Gutshaus Mahlsdorf (Führung)
Das um 1815 gebaute Gutshaus in Mahlsdorf war rund 100 Jahre im familiären Besitz, bevor es 1919 an die Stadt Lichtenberg verkauft wurde. Nach der mittelalterlichen Dorfkirche ist es das älteste Gebäude des Ortes. Seit 1960 beherbergt das Gutshaus das Gründerzeitmuseum, in dem Europas größte Sammlung von Stücken aus der Gründerzeit ausgestellt ist – dank der jahrzehntelangen Arbeit der legendären „Charlotte von Mahlsdorf“.
• das Schloss Biesdorf (Führung)
Weithin sichtbar in die Landschaft ragt der markante, achteckige Turm der Ende der 1860er-Jahre im Stile des Spätklassizismus erbauten Villa hervor. Es ist das zweite Bauwerk aus der Hand des Architekten Heino Schmieden, dem Partner von Martin Gropius. Über dreißig Jahre blieb das „Schloss“ im Besitz der Familie Siemens, um danach ein wechselhaftes Schicksal zu durchleben – als „Mehrfamilienhaus“, Polizeidienststelle, Unterkunft der NSDAP-Volksgruppe und Kulturhaus mit eigener Parkbühne.
• der Schlosspark und der Gutshof in Buch (Besuch)
Mehr als 350 Jahre lange bildete das Schloss den Mittelpunkt des Bucher Parks. Obwohl nur geringfügig beschädigt, wurde es 1964 gesprengt. Noch erhalten ist dagegen die von Friedrich Wilhelm Diterichs zwischen 1731 und 1736 erbaute barocke Schlosskirche, an der heute noch die einstige Bedeutung der mehrfach umgestalteten Gesamtanlage ablesbar ist. Der dazugehörige und restaurierte Gutshof lädt am Rande von Berlin zum Verweilen ein.

 
 

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