Orte des Verbrechens und Vergessens

13.​05.​2027

Der Todesmarsch im Belower Wald und das KZ Ravensbrück

 

Abfahrt

7.15 Uhr ab S Bhf. Wannsee, Taxistand
7.30 Uhr ab Busparkplatz Bassinplatz
7.45 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Marc Banditt (Historiker)
Teilnahmepreis: 96,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte, Mittagessen
Teilnahmezahl: mindestens 20, maximal 30 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Das nahende Kriegsende führte im Frühjahr 1945 zu zahlreichen Evakuierungen der während der Zeit des Nationalsozialismus errichteten Konzentrationslager. Die dabei von der SS verübten Verbrechen führten zu massenhaften Todesfällen, bei denen bis heute die Schätzungen weit
auseinandergehen und die unsere Vorstellungskraft an ihre Grenzen bringt. So wurden am 20./21. April 1945 mehr als 30.000 Häftlinge von Sachsenhausen Richtung Nordwesten getrieben, etwa 18.000 von ihnen lagerten mehrere Tage in einem bei Wittstock gelegenen Waldstück, wo sich seit 1975 eine Gedenkstätte befindet. 

In eine nicht weit davon entfernte Scheune wurden in den finalen Kriegstagen weibliche Insassen aus dem KZ Ravensbrück hingeschafft. Jenes Lager, gebaut von Häftlingen aus Sachsenhausen zwischen Dezember 1938 und April 1939, sollte sich zum größten Frauenlager im Dritten Reich entwickeln. Die Forschung geht davon aus, dass insgesamt etwa 120.000 Menschen dort bis Kriegsende interniert waren. Von der Roten Armee befreit wurden am 30. April 1945 zwischen 2.000 und 3.000 Häftlinge.


Programmpunkte:
· Die Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald (Führung)
· Die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Führung)

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam
(0331) 29 17 41
E-Mail:
www.urania-potsdam.de
Öffnungszeiten:
Mo 10.00 - 18.00
Di 10.00 - 18.00
Mi 10.00 - 13.00
Do 10.00 - 18.00
Fr 10.00 - 13.00