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Berlin-Schöneberg
04.05.2027Vom Viktoria-Luise-Platz bis zum Alten Evangelischen Kirchhof
Anreise: erfolgt mit der Bahn. Treffpunkte und Abfahrtzeiten laut Vertrag.
Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel (Architekturhistorikerin), Dr. Marc Banditt (Historiker)
Teilnahmepreis: 57,00 €
Leistungen: Programm, Eintritte
Teilnahmezahl: maximal 20 Personen
Ende des Programms: ca. 16.00 Uhr
Das ursprünglich wohl im 13. Jahrhundert gegründete Schöneberg wuchs wie viele andere Dörfer im Laufe der Zeit näher an den Kern Berlins heran bis es 1920 in das gebildete Groß-Berlin integriert worden ist. Bereits zuvor, nach der Reichsgründung 1871, stieg die Einwohnerzahl
in dieser Gegend so rasant, dass die notwendige flächenmäßige Bebauung die dörflichen Strukturen überformte und sich zunehmend zahlungskräftige Bürger dort niederließen. Seitdem pulsieren das Leben und seine Gegensätze in Schöneberg. 1943 rief Joseph Goebbels im Schöneberger Sportpalast zum „Totalen Krieg“ auf – nicht unweit davon hatte nach 1945 der Alliierte Kontrollrat seinen Sitz.
Das gutbürgerliche Viertel rund um den Viktoria-Luise-Platz liegt nur mehrere Steinwürfe entfernt vom Nollendorfplatz, der sich weit über die Stadtgrenzen hinaus zu einem Magneten für Kunst- und Kulturschaffende (man denke allein an Christopher Isherwood und Erich Kästner), für Andersdenkende und prominente Grenzgänger entwickelte. Im Windschatten der belebten Hauptstraße reihen sich Park- und Grünflächen wie eine Perlenkette auf, denen sich Geschichten und Anekdoten aus dem Herzen Berlins entlocken lassen.
Stationen u.a.:
· Viktoria-Luise-Platz
· Nollendorfplatz
· Pallasstraße
· Heinrich-von-Kleist-Park
· Individuelle Mittagspause
· Paul-Gerhardt-Kirche & Dorfkirche
· Evangelischer Friedhof Alt-Schöneberg
Veranstalter
Urania-Verein
14467 Potsdam
Mo 10.00 - 18.00
Di 10.00 - 18.00
Mi 10.00 - 13.00
Do 10.00 - 18.00
Fr 10.00 - 13.00
