- Start
- » Veranstaltungen
- » Detailansicht
12. bis 15. Februar: Eisen-, Standseil- und Zahnradbahnen zwischen Thüringen und Nordschwarzwald
12.02.2027Abfahrt:
7.00 Uhr ab S Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab Busparkplatz Bassinplatz
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf. Fernbussteig
Exkursionsleitung: Eberhard Theurer (Experte für historische Eisenbahnen), Axel Blum
Teilnahmepreis: 865,00 €, EZZ: 60,00 €
Leistungen: 3 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, Bahnfahrten
Teilnahmezahl: mindestens 20 Personen
Ankunft: ca. 20.30 Uhr in Potsdam/Wannsee
Mit Beginn des Eisenbahnzeitalters im 19.Jahrhundert erwuchs auch das Bedürfnis, die von den Städten entwickelten neuen Besiedlungen auf umliegenden Berghängen mit öffentlichen Bahnen zu erschließen. Das war mit den üblichen Kohäsionsbahnen infolge der Steigungen nicht
möglich, so dass besondere Bahnen mit neuer Technik entwickelt wurden. So entstanden Standseilbahnen, bei denen die Wagen auf Schienen oder anderen festen Führungen fahren und durch ein oder mehrere Seile gezogen werden. Mit diesem Verkehrsmittel können auf kurzer
Strecke beträchtliche Höhenunterschiede überwunden werden. Demgegenüber erfolgt bei Zahnradbahnen die Kraftübertragung auf den Steilstrecken mittels Zahnrädern an den Fahrzeugen und Zahnstangen an den Gleisen. Während in Deutschland heute noch etwa 18 von
ehemals 36 Standseilbahnen in Betrieb sind, haben nur 4 von ehemals ungefähr 30 oftmals in Industrie- bzw. Bergbauanlagen eingesetzten Zahnradbahnen überlebt.
Wir wollen auf unserer Exkursion einige dieser Bahnen kennenlernen und befahren. Durch die Hanglagen sind jeweils attraktive Ausblicke gegeben.
1. Tag: Über Thüringen nach Baden-Württemberg
· Busanfahrt ins Schwarzatal
· Die seit 1922 betrieben Standseilbahn Obstfelder Schmiede – Cursdorf, Spurweite: 1.800 mm, Länge: 1.351 m, Höhendifferenz: 323 m (Bahnfahrt)
· Busfahrt bis zum Nordrand des Schwarzwalds
Übernachtung im Raum Pforzheim (3x)
2. Tag: Nordschwarzwald
· Seit 1868 verkehrt die normalspurige, inzwischen elektrifizierte Enztalbahn zwischen – dem ehemals badischen – Pforzheim und dem württembergischen Bad Wildbad, 420 m ü. NN (Bahnfahrt).
· Die Sommerbergbahn ist eine 738 m lange Standseilbahn von Bad Wildbad auf den Sommerberg, Spurweite 1.000 mm, Höhendifferenz 291 m (Bahnfahrt).
· Besuch des Fahrzeugmuseums in Marxzell
· Besuch der Klosterruine in Frauenalb und der Klosterkirche in Bad Herrenalb
· Fahrt auf dem tunnelreichen Abschnitt der Murgtalbahn von Gernsbach nach Huzenbach (Bahnfahrt).
· Die Merkurbahn ist eine 1979 wieder eröffnete meterspurige Standseilbahn, die auf den bei Baden-Baden gelegenen Berg Merkur führt. Sie überwindet auf 1.192 m Fahrstrecke 370 Höhenmeter (Bahnfahrt).
3. Tag: Landeshauptstadt Stuttgart
· Die Bahnverbindung zwischen den beiden ehemaligen Hauptstädten Karlsruhe (Großherzogtum Baden) und Stuttgart (Königreich Württemberg) hat eine wechselvolle Geschichte und wird auch „Residenzbahn“ genannt (Bahnfahrt zwischen Pforzheim und Stuttgart).
· Sachstand und Anschauung zum Projekt „Stuttgart 21“
· Besichtigung des Straßenbahnmuseums Stuttgart und Fahrt mit der historischen Straßenbahnlinie
· Die meterspurige Zahnradbahn zwischen Marienplatz und Degerloch wurde 1884 eröffnet. Länge: 2.200 m, Höhendifferenz: 204 m (Bahnfahrt).
· Die meterspurige Standseilbahn Stuttgart zum Waldfriedhof gibt es erst seit 1929 und wird bis heute mit Fahrzeugen dieser Zeit betrieben. Länge: 536 m, Höhendifferenz: 85 m (Bahnfahrt).
· Das barocke Lustschloss Solitude am Rande von Stuttgart wurde zwischen 1763 und 1769 im Auftrag von Herzog Carl Eugen gebaut (Führung).
4. Tag Heimfahrt
· Die in Etappen zwischen 1890 und 1907 in Betrieb genommenen Heidelberger Bergbahnen werden als meterspurige Standseilbahnen in zwei Abschnitten als Molkenkurbahn mit 471 m und Königstuhlbahn mit 1.020 m Länge bezeichnet. Höhendifferenz zusammen: 437 m (Bahnfahrten).
Veranstalter
Urania-Verein
14467 Potsdam
Mo 10.00 - 18.00
Di 10.00 - 18.00
Mi 10.00 - 13.00
Do 10.00 - 18.00
Fr 10.00 - 13.00
