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1.-9. Juli 2017: Die Donauschwaben: Eine Reise durch Südungarn, das rumänische Banat, den Nordzipfel Serbiens und in das kroatische Drau-Donau-Dreieck

01.07.2018 um 06:30 Uhr

Abfahrt: 6.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
6.45 Uhr ab URANIA Potsdam
7.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Axel Blum
Teilnehmerpreis: 1.225,00 Euro, EZZ: ca. 160,00 Euro
Frühbucherpreis (bis 11.3.2018): 1.165,00 s
Leistungen: 8 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, 1 Schiffsfahrt
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 21.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

1. Tag: Durch Tschechien und Bratislava in den Nordwesten Ungarns - Themen:

  • Das Osmanische Reich und seine Ausbreitung über den Balkan und Ungarn
  • Die Donauschwaben, die letzte große Besiedlungswelle deutschsprachiger Bevölkerung in das südliche Donaugebiet des Habsburgerreiches

 

Übernachtung in Ungarn (1x)

 

2. Tag: Durch Ungarn in das rumänische Banat - Themen:

  • Das Karpatenbecken und das Transdanubische Tiefland, Durchzugsland und Eroberungsziel von Völkern wie Goten, Hunnen, Ungarn, Mongolen und Türken
  • Die westrumänische Großstadt Arad
    Die Stadt am Fluss Marosch ist vor allem für ihr in der k. u. k.-Zeit geprägtes Innenstadtbild sehenswert. Repräsentative städtische Gebäude und Bürgerhäuser konzentrieren sich an der Hauptstraße der Stadt, dem Bulevardul Revolut¸iei (Stadtführung).

 

Übernachtung in Timisoara (2x)
 

3. Tag: Das Banat - Themen:

  • Provinzen und historische Landschaften Rumäniens
  • Die Stadt Timis¸ oara, eine Stadt mit ausgeprägter multikultureller Tradition
    1154 das erste Mal erwähnt wurde die Stadt 1662 türkisch, danach ungarisch-österreichisch und im 20. Jahrhundert rumänisch. Das Zentrum ist vorrangig geprägt von der Habsburgerzeit, was der Stadt den Namen „Klein-Wien“ einbrachte. Zwei Synagogen erinnern an die einst bedeutende jüdische Gemeinde. Dominant im Stadtbild ist die rumänisch-orthodoxe Kathedrale, ein Bauwerk aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Stadtführung).
  • Der Lenauhain, Geburtsort des Dichters Nicolaus Lenau (1802–1850)
    Sein Geburtshaus ist Erinnerungsstätte und Ausstellungsort für die Volkskunst der Donauschwaben (Besichtigung).
  • Landwirtschaft, Obst- und Weinbau im Banat (Besuch im Weindorf Recas¸)
  • Das Banat in der Literatur und die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller

 

4. Tag: Vom Banat durch die nordserbische Provinz Vojvodina - Themen:

  • Die Vojvodina, nördlichste Landschaft Serbiens
  • Die Zurückdrängung der Türken seit 1683, der Frieden von Karlowitz (1699) und die Donaufestung  Peterwardein/Petrovaradin (Besuch in Karlowitz/Sremski Karlovci und auf der Donaufestung).
  • Die serbischen Fruška Gora und ihre orthodoxen Klöster Nach der Niederlage Serbiens gegen die Türken auf dem Amselfeld begann innerhalb Serbiens eine Nordverschiebung der Bevölkerung aus dem Gebiet des heutigen Kosovo in den Norden. Es kam zur Aussiedlung zahlreicher Klöster im Donaugebiet (Besichtigung des Erzengelklosters in Krušedol).

 

Übernachtung in Esseg/Osijek (4x)

 

5. Tag: Die südungarische Landschaft Baranya - Themen:

  • Der historische Gedenkpark von Mohács
    1526 erlagen dort die ungarischen Truppen den Türken, die von diesem Zeitpunkt an 150 Jahre lang das ungarische Kernland beherrschten (Besichtigung).
  • Die Weindörfer an den Villány-Bergen
    Nach der Rückeroberung Südungarns wurden Siedler aus Schwaben in das Land geholt, die hier unter anderem Weinbau betrieben.
    Noch heute erinnern deutschsprachige Ortsschilder daran, dass noch viele Nachkommen der Siedler in diesen Orten leben (Besuch eines Weindorfes).
  • Das Städtchen Siklós an der Südseite der Villány-Berge
    Die besondere Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Burg, deren Geschichte in das 12. Jahrhundert zurückgeht. Die spätgotische Burgkapelle ist für Ungarn ein seltenes Architekturbeispiel aus vortürkischer Zeit (Führung).
  • Harkány, einer der berühmtesten ungarischen Kurorte. Schon im 18. Jahrhundert begann der Kurbetrieb (Besuch).

 

6. Tag: Nach Nordserbien - Themen:

  • Die Donau zwischen Novi Sad und Belgrad (Schiffsfahrt)
  • Belgrad, die serbische Hauptstadt an der Einmündung der Save in die Donau

 

7. Tag: Kroatiens Südosten - Themen:

  • Slavonien, die kroatische Landschaft im Winkel zwischen
  • Die Stadt Esseg/Osijek
    Neben der direkt an der Drau gelegenen Altstadt, die ihr Aussehen vor allem den Bauten des 18. und 19. Jahrhunderts verdankt, ist es die wenige Kilometer entfernt liegende Festungsstadt Tvrdra, die Osijek sehenswert macht. Ab 1692 wurde Tvrdra auf den vorhandenen türkischen Befestigungsanlagen erbaut (Stadtführung durch Altstadt und Festung).
  • Die Kathedrale von Dakovo
    Im 19. Jahrhundert wurden im damaligen Königreich Ungarn äußerst prachtvolle und sehr aufwändige Großkirchen errichtet, die an das aufgrund der Türkenherrschaft verlorengegangene mittelalterliche Bauerbe anknüpfen sollten (Besichtigung).
  • Die Donau von Vukovar bis Ilok
    Die barocke Stadt Vukovar wurde im Grenzkrieg mit Serbien in den 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts beschädigt. Flussabwärts bis Ilok ist die Uferlandschaft der Donau auf kroatischer Seite stark hängig und vom Weinbau geprägt (Besichtigung von Vukovar und Ilok).

 

8. Tag: Durch Westungarn in die Slowakei - Themen:

  • Die alte Stadt Fünfkirchen/Pécs
    Römer, Ungarn, Türken und Donauschwaben prägten die Stadt, die zu den sehenswertesten Ungarns zählt. Sie bietet hochrangige Zeugnisse der Kunst und Architektur aus allen Epochen ihrer Geschichte (Stadtführung).

 

Übernachtung in Bratislava (1x)

 

9. Tag: Rückfahrt - Weinberge in Villány, Ungarn

 
 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

Telefon (0331) 29 17 41
Telefax (0331) 29 36 83

E-Mail E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Di 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Mi 9.00 - 13.00
Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00