Teilen auf Facebook   Link verschicken   Drucken
 

9.-12. April 2018: Richard Löwenherz – Eine Ritterlegende des Mittelalters: Kulturhistorische Exkursion mit Besuch der Ausstellung „König – Ritter – Gefangener“ in Speyer

09.04.2018 um 07:00 Uhr

Abfahrt: 7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Mathias Iven (Philosoph und Publizist)
Teilnehmerpreis: 535,00 Euro, EZZ: 75,00 Euro
Leistungen: 3 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 21.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Eine romantische Burgruine neben der anderen, mächtige Felsen,
ausgedehnte Wälder. Die Pfalz macht ihrem Namen als  Burgenlandschaft alle Ehre. Kein Wunder: Im Mittelalter war die Region eine der politisch wichtigsten des Reiches.


1. Tag: Anreise über Kloster Lorsch
Programmpunkt:

  • Die weltberühmte Königshalle ist der architektonische Höhepunkt des UNESCO-Welterbes Kloster Lorsch. Das Gebäude mit seinem antiken und frühmittelalterlichen Fassadendekor ist eines der wenigen nahezu vollständig erhaltenen Zeugnisse karolingischer Baukunst überhaupt. Bis heute gibt die Funktion des Gebäudes, das im Vorhof der Basilika lag, Rätsel auf. Das Obergeschoss zeigt teilweise sehr gut erhaltene Wandmalereien aus karolingischer Zeit und verschiedenen Jahrhunderten (Führung)

 

Übernachtung in Frankenthal (3x)

 

2. Tag: Speyer – Trifels – Burg Landeck
Bei der Belagerung der Burg Chalûs wurde Richard Löwenherz am
26. März 1199 von einem Armbrustbolzen in die linke Schulter
getroffen. Zwölf Tage später starb er am Wundbrand. Damit verließ
ein Herrscher die politische Bühne, der schon zu Lebzeiten zur
Legende wurde und den Zeitgenossen als idealer Ritter und mutiger Kreuzfahrer galt.


Programmpunkte:

  • Speyer und Richard Löwenherz
    Das Historische Museum der Pfalz in Speyer zeigt in einer einzigartigen Ausstellung Exponate aus Museen und Bibliotheken in Deutschland, England, Frankreich, Österreich und der Schweiz, die das Leben und Wirken des berühmtesten englischen Königs Reliquiare, beeindruckende Skulpturen und Waffen, die erstmals in Deutschland zu sehen sind.
  • „Wer den Trifels hat, hat auch das Reich“: Die Reichsburg Trifels Zwischen 1088 und 1330 war die mächtige Burg der Salier und Staufer eines der Zentren der Politik. Hier befanden sich die Reichskleinodien Krone, Zepter und Reichsapfel. Sie diente außerdem als Gefängnis. Ihr berühmtester Gefangener: König Richard Löwenherz (Führung).
  • Der höchste Bergfried der Pfalz: Burgruine Landeck
    Der kantige Bergfried der 1200 errichteten Burg ist original erhalten. Von seiner 25 m hohen Plattform aus öffnet sich der Blick über die Vorderpfalz bis hin zum Odenwald und zum Schwarzwald (Führung).

 

3. Tag: Hardenburg und Worms
Programmpunkte:

  • Wehrhafte Residenz der Renaissance: Schloss- und Festungsruine Hardenburg
    Die Grafen von Leiningen hinterließen mit der Hardenburg eine der größten und eindrucksvollsten Schloss- und Festungsanlagen der Pfalz. Die Reste der weitläufigen Wohntrakte und imposanten Saalbauten, des Westbollwerks und des Renaissancegartens lassen noch immer die einstige Pracht erahnen (Führung).
  • Worms – mehr als nur die Nibelungenstadt
  • Auf einem Streifzug durch zwei Jahrtausende Wormser Stadtgeschichte begegnet man Kaisern und Königen, Mythen und Sagen der Nibelungen, dem Judentum und Martin Luther. Es gibt viel zu sehen und zu erleben: den romanischen Kaiserdom, den ältesten Judenfriedhof Europas, das ehemalige Judenviertel mit Synagoge und Jüdischem Museum, eines der größten Reformationsdenkmäler
    der Welt, Reste der mittelalterlichen Stadtmauer und vieles
    mehr … (Führung).

 

4. Tag: Rückfahrt über Schloss Romrod

Programmpunkt:

  • Die Anlage von Schloss Romrod bei Alsfeld geht auf eine ältere Wasserburg der Herren von Romrod zurück, die wahrscheinlich im 12. Jahrhundert entstand. In späterer Zeit fiel sie an die Landgrafen von Hessen-Darmstadt, welche die Burg zu einem Jagdschloss umbauen ließen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schloss Romrod als Unterkunft für Flüchtlinge verwendet, stand anschließend jahrelang leer und drohte zu verfallen, bis es 1997 die Deutsche Stiftung Denkmalschutz erwarb (Führung).

 
 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

Telefon (0331) 29 17 41
Telefax (0331) 29 36 83

E-Mail E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Di 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Mi 9.00 - 13.00
Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00