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Rhododendren im Küstenklima: Graal-Müritz, Rostock und Güstrow

30.05.2018

Abfahrt: 6.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
6.15 Uhr ab URANIA Potsdam
6.30 Uhr ab Potsdam, Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Konrad Näser (Staudenzüchter), Christa Schmidt
Teilnehmerpreis: 63,00 Euro
Leistungen: Programm, Eintritte, Führungen, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Rhododendren sind überwiegend immergrüne Sträucher, einige Arten sind Bäume. Die prachtvolle intensive Rhododendronblüte reicht von weiß über zartrosé bis hin zu knalligen Gelb-, Rot- oder Lilatönen und ist Ursache ihrer Beliebtheit und des großen  gärtnerischen Interesses. Der Rhododendron zählt zu den beliebtesten Sträuchern in den Gärten. So sorgen die farbenfrohen Rhododendren schon im zeitigen Frühjahr für Farbtupfer.

 

Äußerst anspruchsvoll sind Rhododendren allerdings, wenn es um die Beschaffenheit des Bodens geht. Sie benötigen unbedingt saure Böden. Der Pflegeaufwand der langlebigen Gehölze ist gering. Grundsätzlich ist eine gleichmäßig hohe Boden- und Luftfeuchtigkeit ideal für das Wachstum. Am besten gedeihen alle Rhododendren im lichten Halbschatten.

Programmpunkte:

  • der Rhododendronpark in Graal-Müritz
    Der Park wurde in den Jahren 1955–1961 vom Rostocker Gartenarchitekt Friedrich-Karl Evert auf einer ehemaligen Sandgrube geschaffen. Er ist einzigartig in Mecklenburg und einer der größten in Deutschland. Im Park befinden sich ca. 2.500 Pflanzen, darunter etwa 60 verschiedene Rhododendronhybriden. Ein Erlebnis aus weiß-, gelb-, lila-, rosa- und rotblühenden Rhododendren und Azaleen unter großen alten Buchen erwartet uns (Besichtigung).
  • der IGA-Park in Rostock
    15 Jahre nach der IGA in Rostock besuchen wir den Park mit Rhododendronhain in Ufernähe unter altem Baumbestand und Rosenhang, der schon von Weitem mit üppigen Strauch- und bodendeckenden Rosen in vielen Farbtönen und Größen, eingefasst von Buchshecken, lockt. Hier entfalten Duft-, Edel- und Hochstammrosen ihre Schönheit (Besichtigung).
  • der Renaissancegarten in Güstrow
    In den Renaissancegärten erhielt die Natur einen neuen Stellenwert. Mit den Anlagen verband sich der Anspruch, Orte der Wiedererweckung der Antike zu schaffen, vor allem mit einer geordneten Gleichmäßigkeit sowie mit der Verwendung von Treppen, Skulpturen und Wasserspielen. Herzog Ulrich zu Mecklenburg ließ im 17. Jahrhundert in Güstrow ein großes Lustgartenparterre anlegen mit Laubengängen, Lusthäusern, Wasserspielen und duftenden Pflanzen. Die Restaurierungsarbeiten ab 1960 lehnen sich an die frühen Darstellungen an. Schattige Laubengänge und duftender Lavendel prägen heute das Bild des Gartens (Führung).

 
 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

Telefon (0331) 29 17 41
Telefax (0331) 29 36 83

E-Mail E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Di 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Mi 9.00 - 13.00
Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00