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4.-7. Mai 2018: Danzig - Eine Stadt im Brennpunkt der Geschichte

04.05.2018

Abfahrt: 7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Marc Banditt (Historiker)
Teilnehmerpreis: 495,00 Euro, EZZ: 99,00 Euro
Leistungen: 3 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, Führungen
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Danzig/Gdańsk. Kaum ein anderer Ort spiegelt so eindrucksvoll die
verschiedenen Etappen der deutsch-polnischen Geschichte wider
wie die über 1.000 Jahre alte Hansemetropole Pommerns. Als ehemalige Stadtrepublik unter polnischer Herrschaft weckte ihr Wohlstand nicht nur die Begehrlichkeiten Friedrichs II. von Preußen oder Napoleons, auch das Zeitalter der Weltkriege und der Ost-West-Konflikt sind untrennbar mit dem Schicksal Danzigs verwoben.


Die heutige Stadt bietet einen faszinierenden Streifzug durch ihr ehrwürdiges Geschichts- und Kulturerbe, zwischen Backstein und Bernstein, vom Goldwasser bis zur Ostsee.


1. Tag: Im Herzen des alten Danzigs
Seit der Frühen Neuzeit bildet die sogenannte Rechtstadt das kulturelle und politische Zentrum Danzigs. Ausgehend von der mit den prächtig verzierten Patrizierhäusern gesäumten Langgasse und dem Museum des Zweiten Weltkrieges in Danzig und dem Langen Markt lässt sich allein an der Vielzahl eindrucksvoller Bauwerke
die große Bedeutsamkeit ablesen, die die Stadt besaß:

  • das Rechtstädtische Rathaus mit dem vorgelagerten Neptunbrunnen,
  • das Große Zeughaus,
  • der Stockturm,
  • der Artushof,
  • die imposante Marienkirche – eine der größten Backsteinkirchen Europas – oder
  • das an der Mottlau gelegene Krantor.

 

In den umliegenden Gassen finden sich an den Bürgerhäusern die berühmten Beischläge, die das Bild der nach 1945 aufwändig restaurierten Innenstadt wieder prägen (Stadtführung).

Übernachtung im historischen Zentrum (3x)

 

2. Tag: Danzig und der Zweite Weltkrieg
Mit der flächendeckenden Zerstörung Danzigs kehrte der größte militärische Konflikt der Menschheitsgeschichte an jenen Ort zurück, wo er seinen Anfang nahm. In den frühen Morgenstunden des 1. September 1939 begann mit dem Überfall der Polnischen Post und dem Beschuss des als „Westerplatte“ bekannten  Munitionslagers der Zweite Weltkrieg. Die Besichtigung dieser kleinen Halbinsel steht ebenso auf dem Programm wie eine ausgiebige Führung durch das erst kürzlich eröffnete „Museum des Zweiten Weltkrieges“.


3. Tag: Von William Shakespeare zu Günter Grass
Mit seiner „Danziger Trilogie“ hinterließ Nobelpreisträger Günter
Grass seiner Heimatstadt ein bleibendes literarisches Denkmal. Insbesondere aus den Augen des trommelnden Oskar Matzerath lebt die Ostseemetropole aus der Vorkriegszeit weiter. Anhand eines Spazierganges durch den Stadtteil Langfuhr/Wrzeszcz spüren wir Leben und Werk von Günter Grass nach.

 
 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

Telefon (0331) 29 17 41
Telefax (0331) 29 36 83

E-Mail E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Di 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Mi 9.00 - 13.00
Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00