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4.-6. April 2018; Mitteldeutschland historisch: Die Landeshauptstadt Erfurt und die Residenzstadt Arnstadt

04.04.2018

Abfahrt: 7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Ingrid Bathe (Architektin)
Teilnehmerpreis: 445,00 Euro, EZZ: ca. 40,00 Euro
Leistungen: 2 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, Führungen
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 20.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Mit dem ausgehenden Mittelalter entwickelte sich Erfurt zum wichtigsten Handelsplatz für Waid Mitteldeutschlands. Damit wuchsen sichtbar der Reichtum und die Bedeutung des Ortes, der nach 1990 zur Hauptstadt des wiedergegründeten Freistaates Thüringen aufstieg. Die Exkursion bietet einen spannenden Streifzug durch die bewegte Vergangenheit Thüringens und Erfurts, vom frühen Mittelalter bis zur Weimarer Republik und hinein in die Gegenwart.


1. Tag: Die Landeshauptstadt Erfurt und ihre Geschichte
Themen:

  • Vom Bistum „Erphesfurt“ bis zur Bistumswiedergründung 1994
    Die Geschichte Erfurts ist geprägt aufgrund der über 1.000 Jahre währenden Zugehörigkeit der Stadt zum Erzbistum Mainz (von 755 bis 1802).
  • Die Domstadt Erfurt
    Erfurts Sakralbauten bilden ein einzigartiges Ensemble (Domhügel, Dom St. Marien, Severikirche und Domplatz), das ausgiebig erkundet wird.
  • Das „alte“ und das „neue“ Erfurt
    Vom Domplatz geht es durch die Altstadt zum Fischmarkt, dem Zentrum des mittelalterlichen Erfurts. Nach einer Besichtigung des Rathauses führt ein Stadtspaziergang entlang der Gera zur Prediger- und Barfüßerkirche bis zum Anger mit seinen prächtigen Gründerzeitbauten, Kaufhäusern und Regierungsgebäuden.

Übernachtung in Erfurt (2x)

 

2. Tag: Augustinerkloster, Alte Synagoge und Krämerbrücke
Themen:

  • Das Eremitenkloster der Augustiner
    Nach Beendigung seines Studiums in Erfurt lebte Martin Luther mehrere Jahre (1505–1511) im 1277 erbauten Kloster. Besichtigt werden die Klosterkirche und das Klausurgebäude sowie die Gesamtanlage.
  • Jüdisches Leben im alten Erfurt
    In den ältesten Teilen der Stadt lebte im Mittelalter eine große Mosaische Gemeinde in friedlichem Nebeneinander mit den Christen, bevor in der Mitte des 14. Jahrhunderts die ersten Judenpogrome einsetzten. Erst vor wenigen Jahren wurde die älteste Synagoge Europas entdeckt, die wir in ihrer heutigen Gestalt als ein Museum zur Geschichte der jüdischen Gemeinden in Erfurt besichtigen.
  • Vom Andreasviertel in die Altstadt
    Das um das Jahr 1000 entstandene Andreasviertel im Norden der Altstadt sticht vor allem mit seiner kleinteiligen Bebauung hervor. Durch das sanierte und heute sehr beliebte Wohnquartier führt der Weg über den Waidspeicher zur Krämerbrücke, einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Den Abschluss des Stadtrundganges bildet die Kaufmannskirche, die den Großkaufleuten und Fernhändlern als Gemeindeort diente und in der Johann Sebastian Bachs Eltern getraut wurden.

 

3. Tag: Die Bachstadt Arnstadt

Themen:

  • Johann Sebastian Bach
    Bach trat in Arnstadt am Nordrand des Thüringer Waldes seine erste Stelle als Organist an. Besichtigt werden die frühere Hauptkirche der Stadt, die Oberkirche sowie die schon von Bach bespielte und heute wiederhergestellte Orgel in der Bachkirche.
  • Residenz und Kunstschätze des Hauses Schwarzburg Im Residenzschloss Neues Palais sind die Kunstsammlungen der Schwarzburger untergebracht, insbesondere die über die Grenzen Thüringens bekannte Kollektion „Mon Plaisir“ (Besuch).

 
 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

Telefon (0331) 29 17 41
Telefax (0331) 29 36 83

E-Mail E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Di 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Mi 9.00 - 13.00
Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00