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17.-25. Februar: Fürst Pückler in Ägypten: Eine Reise auf den Spuren des Fürsten Pückler aus dem Jahre 1837

17.02.2018

Abflug und Ankunft: lt. Reisevertrag (ACC Reisebüro GmbH)
Exkursionsleitung: Axel Blum, Dr. Marc Banditt (Historiker)
Teilnehmerpreis: 1.598,00 Euro*, EZZ: ca. 198,00 Euro
Leistungen: Flüge, Inlandsflüge (Luxor-Kairo, Assuan-Kairo), 4 Ü/HP, DZ, Du/WC in einem 5-Sterne-Hotel in Kairo, 4 Ü/VP, DZ, Du/WC auf einem 5-Sterne-Kreuzfahrtschiff (Außenkabine auf dem Mittel- oder Oberdeck), Programm, Eintritte, Transferleistungen, deutschsprachiger Reiseführer, Reisesicherungsschein.

 

*nicht im Preis enthalten: Flughafen- und Visumgebühren (derzeit
89,00 Euro), Kosten für das fakultative Programm in Abu Simbel (98,00 Euro)

 

Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785–1871) bereiste das Land auf Einladung des damaligen osmanischen Vizekönigs für Ägypten Muhammad Ali Pascha. Seine Erlebnisse fasste er in seinen Reiseberichten „Aus Mehemed Alis Reich“ zusammen. Es werden ausgewählte Ziele dieser Beschreibung besucht, vor allem in Kairo und in Oberägypten.


1. Tag: Von Berlin nach Kairo
Übernachtung in Kairo (2x)

 

2. Tag: Kairo und Umgebung
Besichtigungen:

  • Die alte Hauptstadt Memphis, die Stufenpyramide in Sakkara und die Pyramiden und die Sphinx von Gizeh
  • Kairo
    Die Ruinen der um 3000 v. Chr. gegründeten Stadt Memphis sind seit 1979 Teil des UNESCO-Welterbes und befinden sich knapp 20 km vor Kairo. Unweit davon liegt Sakkara, wo mit der Stufenmastaba des Königs Djoser die älteste Pyramide Ägyptens steht. Kairos Wachstum in den vergangenen Jahren führte dazu, dass der Stadtrand unmittelbar an das letzte erhaltene der sieben Weltwunder grenzt – die Pyramiden von Gizeh. Allein in der Cheops-Pyramide wurden mehr als zwei Millionen tonnenschwere Blocksteine verarbeitet.

 

3. Tag: Flug nach Luxor
Besichtigungen:

  • Die Tempelanlage von Karnak
    An dem Tempel von Karnak wurde rund 2.000 Jahre gebaut. Im Inneren der Anlage befinden sich unter anderem ein großer Säulensaal, ein gigantischer Skarabäus, mehrere Obelisken und ein heiliger See.
  • Der nilnahe Luxor-Tempel und die einstigen Kolossalstatuen von Pharao Ramses II.
    Ramses II. regierte 66 Jahre (von 1279 bis 1213 v. Chr.) und führte Ägypten zu einer wirtschaftlichen und kulturellen Blüte. Am Luxor-Tempel stehen nur noch wenige der von Ramses hinzugefügten Statuen, Figuren und Obelisken. Einer der ehemals zwei Obelisken ziert heute den Place de la Concorde in Paris.

 

Übernachtung auf dem Nilkreuzfahrtschiff (4x)

 

4. Tag: Theben-West und Fahrt auf dem Nil
Besichtigungen:

  • Theben-West, das Tal der Könige und die Begräbnisstätten der Pharaonen
  • Der Tempel der Pharaonin Hatschepsut
    Die Pharaonin Hatschepsut regierte von etwa 1479 bis 1458 v. Chr. Ihr aus Kalkstein errichteter und in ein Felsmassiv eingehauener Totentempel gilt als einer der eigenwilligsten und bedeutendsten Schöpfungen ägyptischer Tempelarchitektur.
  • Der Nil
    Der mit 6.582 km längste Fluss der Erde ist zugleich der einzige, der vollständig einen der beiden subtropischen Trockengürtel durchquert. An seinen Ufern entstand eine der frühesten menschlichen Hochkulturen.

 

5. Tag: Nilkreuzfahrt
Besichtigungen:

  • Der Horustempel von Edfu
    Die zwischen 257 und 57 v. Chr. erbaute Anlage zählt zu den bedeutendsten Tempeln Ägyptens.
  • Der Tempel von Kom Ombo direkt am Flussufer
    Die Gegend ist vom Gemüse-, Baumwoll- und Zuckerrohranbau sowie von Palmen und Bananenplantagen geprägt. Die Ruinen des Doppeltempels von Kom Ombo waren lange Zeit halb verschüttet und wurden erst am Ende des 19. Jahrhunderts freigelegt bzw. restauriert.

 

6. Tag: Assuan und die Nilinseln
Besichtigungen:

  • Die Tempelanlage von Philae
    Die berühmten Tempel wurden im Zuge der Nilaufstauung von der Insel Philae auf die Insel Agilkia verlegt. 
  • Die Granitsteinbrücke von Assuan mit dem unvollendeten Obelisken
    Der aus Rosengranit gefertigte, aber nicht fertiggestellte Obelisk misst eine Grundfläche von rund 16 m2 und eine Höhe von fast 42 m. In vollendeter Form wäre dieser der größte Obelisk des Altertums gewesen.
  • Der alte und der neue Hochstaudamm von Assuan
  • Der Basar in Assuan

 

7. Tag: Assuan oder Abu Simbel (fakultativ)
Programm in Assuan:

  • Mit dem traditionellen Segelboot auf dem Nil
    Die Bootsfahrt führt u. a. vorbei an der Insel Elephantine mit dem Nilometer, an der Pflanzeninsel des britischen Lord Kitchener und an dem Simeonskloster mitsamt der Felsengräber.

 

Achtung: Der Tagesausflug nach Abu Simbel ist nur zusätzlich buchbar und kann daher nicht im ausgeschriebenen Reisepreis
berücksichtigt werden.

 

Flug nach Kairo und Übernachtung in Kairo (2x)

8. Tag: Kairo
Besichtigungen:

  • Das Ägyptische Museum, eine der bedeutendsten archäologischen Sammlungen auf der Erde
    Zu sehen sind unter anderem die originalen Grabbeigaben des Pharaos Tutanchamun.
  • Der Basar von Kairo
    1837 erwarb Fürst Pückler auf einem Sklavenmarkt in Kairo die zehnjährige Machuba („die Goldene“), mit der er drei weitere Jahre durch den Orient reiste, bevor beide im Herbst 1840 in Muskau eintrafen, wo das Mädchen kurz darauf verstarb.
  • Die Zitadelle des Salah el-Din mit der Alabastermoschee von Muhammad Ali Pascha
  • Die Nilinsel Roda mit dem Manyal-Palast
    Muhammad Ali Pascha ließ während seiner Regentschaft (1805–1848) als Gouverneur der osmanischen Provinz Ägypten den Manyal-Palast errichten, der aus mehreren Gebäuden und einem großen Garten besteht und heute viele Museen beherbergt.

 

9. Tag: Rückflug nach Berlin
 

 
 

Veranstalter

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Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00