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25.-28. Januar 2018: Salzburg und die Salzburger Mozartwoche - musikalische und kulturhistorische Exkursion

25.01.2018

Abfahrt: 7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Mathias Iven (Philosoph und Publizist)
Teilnehmerpreis: 555,00 Euro, EZZ: 85,00 Euro, zzgl. Konzertkarte: 114,00 Euro
Leistungen: 3 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritte, Führungen
Teilnehmerzahl: maximal 30 Personen
Ankunft: ca. 21.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

1. Tag: Anreise durch Oberfranken und Niederbayern
Landshut, die altbayerische Herzogsresidenz an der Isar, war ab 1231 Residenz der Wittelsbacher und entwickelte sich im 16. Jahrhundert zu einem fürstlichen Zentrum der Kunst und Kultur, das auf den gesamten süddeutschen Raum, das Ostalpengebiet und Böhmen wirkte.  Die im Renaissancestil erbaute Stadtresidenz legt noch heute Zeugnis davon ab (Führung).
Übernachtung in Salzburg (3x)

 

2. Tag: Salzburg – ein kulturhistorischer Rundgang
(Ganztagesführung, 2 Etappen ca. 10 km)
Neben Mozart gibt es selbstverständlich zahlreiche andere Persönlichkeiten, die die Stadt in aller Welt bekannt gemacht haben. Hierzu zählen u. a. der Dirigent Herbert von Karajan, die Sängerin Angelika Kirchschlager, die Schauspieler Harald Krassnitzer und Gaby Dohm oder auch die Schriftsteller Stefan Zweig und Georg Trakl. Zu diesem Personenkreis gehört aber auch Thomas Bernhard, der als Journalist beim Demokratischen  Volksblatt in Salzburg arbeitete, Gesang am Mozarteum studierte
und dort eine Schauspiel- und Regieausbildung absolvierte. Seine von Skandalen nicht ganz freie Erfolgsgeschichte in der  Theaterwelt verband ihn mit Salzburg: Mit fünf Uraufführungen wurde Bernhard zum meistgespielten – und umstrittenen – Autor der Festspiele nach 1945.

 

Programmpunkte sind u. a.:

  • der zwischen 1595 und 1600 errichtete Sebastiansfriedhof, auf dem sich u. a. das Grab von Leopold Mozart befindet (Führung)
  • das Geburtshaus von Georg Trakl (Führung)
  • die Benediktiner-Erzabtei St. Peter und der Petersfriedhof
  • Die Baugeschichte der hochromanischen barockisierten Querschiffsbasilika begann im Jahre 1130. Der berühmte, von Arkadenreihen umgebene Friedhof, auf dem sich das Grab von Mozarts Schwester Nannerl befindet, wurde ab 1600 angelegt (Führung).

 

3. Tag: Mozart und die Stadt Salzburg
(Ganztagesführung, 2 Etappen ca. 10 km)
Am 27. Januar 1756 kam Wolfgang Amadeus Mozart als Sohn des
Hofkomponisten und Vizekapellmeisters Leopold Mozart und dessen Frau Anna Maria Pertl in der Getreidegasse 9 zur Welt. Bereits mit sieben Jahren machte er auf Konzertreisen als Wunderkind auf sich aufmerksam.

 

„Bettelort" Salzburg

1769 wurde er in Salzburg zum unbesoldeten Hofkonzertmeister und unter dem neu gewählten Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo 1772 zum Konzertmeister der Kapelle ernannt. Das musikalische Leben war für den freiheitsliebenden Mozart in der kleinen Stadt aber zu beengt. Er sah sie als einen „Bettelort“, wo er sein Genie nicht „verschlänzen“ durfte. So kündigte er 1781 den Salzburger Dienst und setzte seine Laufbahn in Wien fort, wo er 1791 starb. Heute erinnern viele Orte und Institutionen Salzburgs an den Musiker. Aus den Internationalen Musikfesten, die ab 1877
stattfanden, entstanden 1920 die Salzburger Festspiele.

 

Konzert mit den Wiener Philharmonikern
Besucht werden u. a.:  Mozarts Geburtshaus, das bereits seit 1881 museal genutzt wird (Führung) das „Tanzmeisterhaus“ am Makartplatz, in dem die Familie Mozart von 1773 bis 1787 lebte (Führung) der Salzburger Dom, der ein seltenes Architekturbeispiel für die Übergangszeit von der Spätrenaissance zum Frühbarock ist (Führung) Am Abend steht der Besuch eines Konzertes mit den Wiener Philharmonikern auf dem Programm. Zur Aufführung kommen Elgars Violinkonzert und Mozarts Jupiter-Sinfonie. Solist ist Renaud Capuçon.


4. Tag: Rückfahrt
Das Benediktinerkloster Metten an der Donau wurde 766 gegründet
und erhielt seit Beginn des 18. Jahrhunderts sein heutiges barockes
Aussehen. Berühmt sind die Kirche, der Rokokosaal und die einzigartige Bibliothek (Führung).

 
 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

Telefon (0331) 29 17 41
Telefax (0331) 29 36 83

E-Mail E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Di 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Mi 9.00 - 13.00
Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00