Teilen auf Facebook   Link verschicken   Drucken
 

13.-15. September 2017: Fürst von Pückler-Muskau - Exzentrische Leidenschaften und große Gartenkunst

13.09.2017

Abfahrt:
8.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.45 Uhr ab URANIA Potsdam
9.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig

Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel,
Architektin

Teilnehmerpreis: 445,00 €, EZZ: 44,00 €

Leistungen: 2 Ü/HP, DZ, Du/WC,
Programm, Eintritt, Führungen

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen

Ankunft: ca. 19.30 Uhr Potsdam/Wannsee

 

Jeder kennt den Namen: Fürst Pücklers Leben war außergewöhnlich in vielerlei Hinsicht. Als Lebemann, Schriftsteller,  Visionär, Weltreisender, Diplomat, Standesherr und Exzentriker  sorgte er für stete Aufmerksamkeit. Seine größte Leidenschaft galt  jedoch der Planung paradiesischer Landschaften. Damit schrieb er  Gartengeschichte. Zwei Ausstellungen in Potsdam und Branitz sind der Anlass, diesem Tausendsassa der Gartenkunst, seinem Leben  und seinen gärtnerischen Hauptschöpfungen auf die Spur zu gehen.

 

1. Tag: Von Babelsberg in die Niederlausitz - Themen:

  • Kostbarkeiten im Park Babelsberg
    Lange Zeit waren die Kleinode prachtvoller Gartenkunst verschwunden und sind nun akribisch rekonstruiert worden, z. B. die Terrassen, der Pleasureground, der goldene Rosengarten, das „Schwarze Meer“ oder eindrucksvolle Wasserfälle (Führung).
  • „Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin“
    Die noch unsanierten Räume im Schloss Babelsberg sind der Rahmen für eine Ausstellung, die das Verhältnis zwischen Fürst Pückler und Kaiserin Augusta und damit zum preußischen Königshaus abbildet (Ausstellungsbesuch).
  • Altdöbern
    Auf dem Weg nach Muskau gibt es einen Abstecher in die Anlagen des Barockschlosses Altdöbern, dessen Parkanlage im 19. Jahrhundert von Eduard Petzold neu gestaltet wurde. Er war Lehrling in der Gärtnerei in Muskau, dessen Anlagen ihn in Leben und Werk prägten (Parkspaziergang).

Übernachtung im Kulturhotel Fürst Pückler Park (2x)

 

2. Tag: Muskau, deutsche und polnische Seite - Themen:

  • Das Neorenaissanceschloss Muskau
    Seit Jahrhunderten wurde es in der Standesherrschaft erweitert und umgebaut. Von dem einst von Schinkel für Pückler entworfenen Schloss blieb allein die Rampe. Seine heute erlebbare Form erhielt es, als Prinz Friedrich der Niederlande die Anlagen erwarb und Pücklers Auffassungen von Einheit aus Architektur und Park weitgehend fortführte. Nach Krieg und Verfall sind die Anlagen inzwischen wieder aufwändig restauriert (Schlossbesuch mit Ausstellungen und Möglichkeit der Turmbesteigung).
  • Der Park Muskau
    Reizvolle Hänge im Neißetal, ausgeklügelte Landschaftsblicke und Überraschungen von Parkar-chitekturen machen Pücklers Park in Muskau zu einem der bedeutendsten seiner Zeit. Über die Doppelbrücke gelangt man in den noch größeren Parkteil auf polnischer Seite. Nach Zerstörungen von Krieg und Grenzanlagen ist der Park jetzt wieder in seiner Gesamtheit erlebbar (Parkführungen durch beide Gebiete).

 

3. Tag: Branitz mit Zwischenstopp in Pförten/Brody - Themen:

  • Der Barockgarten in Pförten/Brody
    Das Gebäude geht auf ein bereits vorhandenes älteres Schloss zurück, das 1741–1749 für den Grafen Heinrich von Brühl nach Entwürfen Johann Christoph Knöffels im Stil des Rokoko umgebaut wurde. Es ist heute eine Ruine. Eine Blutbuche ist ein Bindeglied zu Pücklers Park in Muskau (kurzer Spaziergang).
  • Schloss Branitz und die Ausstellung „Augusta – Die Königin zu Gast in Branitz“
    Das Schloss gibt authentische Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelt des Fürsten. Die Gestaltung und Möblierung des Schlosses zeigt Originale und zeitgenössische Stücke. Besonders beeindruckend ist die Bibliothek und die Zeugnisse seiner großen Reisen, insbesondere nach England und in den Orient (Schlossführung und Ausstellungsbesuch).
  • Park Branitz
    Was so harmonisch hügelig mit Seen, Wasserläufen, malerischem Baum- und Strauchbestand das Auge in weiten Bögen zu den Bauten und kostbar gefassten Beeten erfreut, gehört zu den damals modernsten und heute bemerkenswertesten Parkschöpfungen Europas. Nichts ist Zufall, alles mit stilsicherem Auge geplant und gärtnerisch gefügt. Dort findet man die Insel mit dem Pyramidengrab  als Reminiszenz seiner Reise nach Ägypten, und damit eine letzte Botschaft des Exzentrikers (Parkführung).    

 

 

 

 
 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

Telefon (0331) 29 17 41
Telefax (0331) 29 36 83

E-Mail E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Di 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Mi 9.00 - 13.00
Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00