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1.-6. September 2017: Von der Weichsel in die Karpaten Polens unbekannter Südosten

01.09.2017

Abfahrt: 6.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
6.15 Uhr ab URANIA Potsdam
6.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Jan Pacholski (Germanist), Axel Blum
Teilnehmerpreis: ca. 755,00 Euro, EZZ: ca. 120,00 Euro
Leistungen: 5 Ü/HP, DZ, DU/WC, Eintrittsgelder, Führungen, 1 Bahnfahrt
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 21.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Kleinpolen oder Westgalizien hieß die Landschaft in der  Vergangenheit. Sie war das Zentrum der politischen Macht im „Goldenen Zeitalter“ Polens, dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Paläste des Hochadels (Magnaten) sowie prachtvolle  Renaissancebauten und Frühbarockarchitektur in den alten Städten, den Schlössern und Klöstern legen noch heute Zeugnis davon ab. Weichsel, Bug und San begrenzen die Landschaft im Westen, Norden und Osten. Im Süden erstrecken sich die Beskiden, der Nordwestflügel der Karpaten.

 

1. Tag: Durch Schlesien nach Kleinpolen
Themen:

  • Großpolen, Kleinpolen, Masowien und Schlesien, die mittelalterlichen Teilreiche Polens
  • Polens territoriale Entwicklung vom 10. Jahrhundert bis zu den Teilungen Polen-Litauens am Ende des 18. Jahrhunderts

Übernachtung in Rzeszów (4x)

 

2. Tag: An den Mittellauf der Weichsel
Themen:

  • Der Flusslauf der Weichsel von den Westbeskiden bis zur Ostsee
  • Sandomierz, eine der schönsten erhaltenen Altstädte Südostpolens
    Das Stadtbild wurde im 17. Jahrhundert geprägt. Davon zeugen das historische Stadtgefüge und das um 1550 erbaute Rathaus. Die Burg, die Jacobikirche und die Kathedrale aus dem 14. Jahrhundert sind weitere Höhepunkte. (Stadtführung)
  • Baranów Sandomierski
    Das Stammschloss der Magnatenfamilie Leszczyński ist eines der schönsten Renaissanceschlösser Polens. (Besuch)
  • Die Zisterzienser im mittelalterlichen Polen
    Unweit der Weichsel liegt das Kloster Koprzywnica mit seiner 1218–1238 errichteten Kirche. (Besichtigung)


3. Tag: In den Osten
Themen:

  • Die Stadt Zamość
    Das „Berühmte Zamość“ wurde ab 1578 von dem Magnaten Jan Zamoyski gegründet. Der italienische Architekt Bernardo Morando setzte hier die Ideale einer Renaissancestadt um: Plätze, Straßen, Bürgerhäuser, ein prachtvolles Rathaus, die Kollegiatskirche, die Stadtmauer und das Zamoyski-Palais bilden die architektonischen Höhepunkte. (Stadtführung)
  • Die Bernhardiner-Klosterkirche von Leżajsk
    Errichtet im Stil der Spätrenaissance mit üppiger barocker Ausstattung zählt sie zu den prachtvollsten Sakralbauten Altpolens. (Besuch)

 

4. Tag: In die Beskiden
Themen:

  • Das Karpatengebirge, ein Mittel- und Hochgebirgsmassiv in Rumänien, der Ukraine, der Slowakei und Polen
  • Das Bieszczady-Massiv, die gebirgige Südostspitze Polens Zwischen der Ukraine im Osten und der Slowakei im Süden werden hier Gebirgshöhen bis zu 1.300 m erreicht.  Besuchermagneten sind neben den Berggipfeln der Solina-Stausee und die um 1900 erbaute schmalspurige Bieszczader Waldbahn. (Bahnfahrt)
  • Die griechisch-orthodoxe Bevölkerung im polnischen Südosten und ihre Holzkirchen (Besichtigung der Holzkirche in Równia)

 

5. Tag: Über Krakau nach Oberschlesien

Themen:

  • Krakau
    Seit Mitte des 11. Jahrhunderts war Krakau die Hauptstadt des polnischen Königreiches. Ihre Blütezeit erlebte die Stadt im 16. und 17. Jahrhundert. Am Königsweg, der durch die Stadt verläuft, stehen noch heute zahlreiche prachtvolle Bauwerke dieser Epoche. Überragt wird die Stadt an der Weichsel vom Königsschloss und der Kathedrale auf dem Wawel. (Stadtführung und Besuch der Kathedrale)

Übernachtung in Oberschlesien (1x)

 

6. Tag: Rückfahrt durch Ober- und Niederschlesien
Themen:

  • Die Stadt Opole/Oppeln
    Sie ist eine der ältesten Städte Schlesiens. Noch heute zeigt die an der Oder gelegene Altstadt das regelmäßige Schema einer mittelalterlichen ostdeutschen Stadtgründung. Das monumentale klassizistische Rathaus, die gotischen Kirchen und die Oderinsel prägen das Zentrum der Stadt. (Stadtführung)

 
 

Veranstalter

Urania-Verein

Gutenbergstr. 71 - 72
14467 Potsdam

Telefon (0331) 29 17 41
Telefax (0331) 29 36 83

E-Mail E-Mail:
www.urania-potsdam.de

Öffnungszeiten:
Mo 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Di 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Mi 9.00 - 13.00
Do 9.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00
Fr 9.00 - 13.00