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Gartenexkursionen

Gärten und mehr

Auf dieser Seite haben wir noch einmal unsere Gartenexkursionen für Sie zusammengestellt. Sie finden Sie auch in unserer Übersicht aller Exkursionen.

 

Barockgarten am Rokokoschlösschen, Foto: Zacke82/Wikipedia

Schlosspark Wilhelmsthal

 

Fürstliche Gärten - Zwischen Thüringer Wald und Rhön
25.-27. August 2017

 

Abfahrt: 7.00 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.15 Uhr ab URANIA Potsdam
7.30 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Jörg Wacker (Gartenhistoriker), Axel Blum
Teilnehmerpreis: 465,00 Euro, EZZ: ca. 20,00 Euro
Leistungen: 2 Ü/HP, DZ, DU/WC, Programm, Eintrittsgelder, Führungen
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 21.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

1. Tag: Durch das Thüringer Becken in den westlichen Thüringer Wald
Themen:

  • Das Ensemble Bendeleben am Kyffhäuser
    Das spätbarocke Gutsensemble besteht aus dem Schloss, der Orangerie und dem Lustgarten sowie den Dorf- und Gutsgebäuden und einem frühen Landschaftspark. (Führung mit Besichtigung der Orangerie)
  • Der Schlosspark Wilhelmsthal bei Eisenach
    Von 1712 bis 1715 wurde Wilhelmsthal als barocke Sommerresidenz für die Herzöge von Sachsen-Meiningen erbaut. Der Landschaftspark wurde zwischen 1852 und 1855 gestaltet. Angelegt wurde er vom Hofgarteninspektor Hermann Jäger. Auch Pückler und Petzold waren dort tätig. Veränderungen gab es in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. (Führung)
  • Der Schlosspark Altenstein bei Bad Liebenstein
    Die Herzöge von Sachsen-Meiningen ließen die Anlage ab 1799 errichten. Ab 1845 erfolgte die heutige Prägung. Der gepflegte Garten nutzt die starke felsige Profilierung des westlichen Thüringer Waldes. Das Schloss brannte 1982 im Inneren aus. (Führung)

Übernachtung bei Schmalkalden (2x)

 

2. Tag: Zwischen Vogelsberg und Rhön
Themen:

  • Die Gärten der Fürstäbte von Fulda
    Am fürstäbtlichen Schloss erstreckt sich der barocke Residenzgarten im historischen Kern der Stadt zwischen Schloss und Orangerie. (Führung)
  • Der Garten der Propstei Johannisberg in Fulda
    Der streng symmetrisch organisierte Garten ist auf die Apsis der Klosterkirche bezogen. Terrassen, ein Pavillon, Balustraden sowie die Klosterarchitektur gliedern den klassischen barocken Klostergarten. (Führung)
  • Der Schlosspark Fasanerie Adolfseck in Eichenzell bei Fulda
    Das einstige barocke Sommerschloss wurde 1803 säkularisiert und ist noch heute Eigentum des Hauses Hessen. Ab 1823 wurde der große Schlosspark landschaftlich überformt. (Schloss- und Parkführung)

 

3. Tag: Vom Thüringer Wald an die Saale
Themen:

  • Die historischen Residenzgärten am Schloss Friedenstein in Gotha
    Bereits seit dem 17. Jahrhundert sind Gärten um das fürstliche Schloss herum nachweisbar. Die heute erlebbare Gestaltung geht vorrangig auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Schwerpunkte sind die Anlagen zwischen der Südseite des Schlosses und dem Herzoglichen Museum sowie die an der Ostseite ab 1747 unter Herzog Friedrich III. entstandene und auf Schloss Friedrichsthal bezogene formale Orangerieanlage. (Führung)
  • Die Dornburger Schlösser und ihre Gartenterrassen
    Bemerkenswert sind vor allem das Barockgärtchen am Rokokoschlösschen und die am Steilhang zur Saale vorgelagerten Weinbergterrassen. (Führung)

 

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Pücklers Grab

Muskauer Park

 

Fürst von Pückler-Muskau - Exzentrische Leidenschaften und große Gartenkunst
Mittwoch, 13.09.2017

Abfahrt: 8.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.45 Uhr ab URANIA Potsdam
9.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig

Exkursionsleitung: Prof. Karin Flegel, Architektin

Teilnehmerpreis: 445,00 €, EZZ: 44,00 €

Leistungen: 2 Ü/HP, DZ, Du/WC, Programm, Eintritt, Führungen

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen

Ankunft: ca. 19.30 Uhr Potsdam/Wannsee

 

Jeder kennt den Namen: Fürst Pücklers Leben war außergewöhnlich in vielerlei Hinsicht. Als Lebemann, Schriftsteller,  Visionär, Weltreisender, Diplomat, Standesherr und Exzentriker  sorgte er für stete Aufmerksamkeit. Seine größte Leidenschaft galt  jedoch der Planung paradiesischer Landschaften. Damit schrieb er  Gartengeschichte. Zwei Ausstellungen in Potsdam und Branitz sind der Anlass, diesem Tausendsassa der Gartenkunst, seinem Leben  und seinen gärtnerischen Hauptschöpfungen auf die Spur zu gehen.

 

1. Tag: Von Babelsberg in die Niederlausitz - Themen:

  • Kostbarkeiten im Park Babelsberg
    Lange Zeit waren die Kleinode prachtvoller Gartenkunst verschwunden und sind nun akribisch rekonstruiert worden, z. B. die Terrassen, der Pleasureground, der goldene Rosengarten, das „Schwarze Meer“ oder eindrucksvolle Wasserfälle (Führung).
  • „Pückler. Babelsberg. Der grüne Fürst und die Kaiserin“
    Die noch unsanierten Räume im Schloss Babelsberg sind der Rahmen für eine Ausstellung, die das Verhältnis zwischen Fürst Pückler und Kaiserin Augusta und damit zum preußischen Königshaus abbildet (Ausstellungsbesuch).
  • Altdöbern
    Auf dem Weg nach Muskau gibt es einen Abstecher in die Anlagen des Barockschlosses Altdöbern, dessen Parkanlage im 19. Jahrhundert von Eduard Petzold neu gestaltet wurde. Er war Lehrling in der Gärtnerei in Muskau, dessen Anlagen ihn in Leben und Werk prägten (Parkspaziergang).

Übernachtung im Kulturhotel Fürst Pückler Park (2x)

 

2. Tag: Muskau, deutsche und polnische Seite - Themen: Das Neorenaissanceschloss Muskau

  • Seit Jahrhunderten wurde es in der Standesherrschaft erweitert und umgebaut. Von dem einst von Schinkel für Pückler entworfenen Schloss blieb allein die Rampe. Seine heute erlebbare Form erhielt es, als Prinz Friedrich der Niederlande die Anlagen erwarb und Pücklers Auffassungen von Einheit aus Architektur und Park weitgehend fortführte. Nach Krieg und Verfall sind die Anlagen inzwischen wieder aufwändig restauriert (Schlossbesuch mit Ausstellungen und Möglichkeit der Turmbesteigung).
  • Der Park Muskau
    Reizvolle Hänge im Neißetal, ausgeklügelte Landschaftsblicke und Überraschungen von Parkar-chitekturen machen Pücklers Park in Muskau zu einem der bedeutendsten seiner Zeit. Über die Doppelbrücke gelangt man in den noch größeren Parkteil auf polnischer Seite. Nach Zerstörungen von Krieg und Grenzanlagen ist der Park jetzt wieder in seiner Gesamtheit erlebbar (Parkführungen durch beide Gebiete).

 

3. Tag: Branitz mit Zwischenstopp in Pförten/Brody - Themen: Der Barockgarten in Pförten/Brody

  • Das Gebäude geht auf ein bereits vorhandenes älteres Schloss zurück, das 1741–1749 für den Grafen Heinrich von Brühl nach Entwürfen Johann Christoph Knöffels im Stil des Rokoko umgebaut wurde. Es ist heute eine Ruine. Eine Blutbuche ist ein Bindeglied zu Pücklers Park in Muskau (kurzer Spaziergang).
  • Schloss Branitz und die Ausstellung „Augusta – Die Königin zu Gast in Branitz“
    Das Schloss gibt authentische Einblicke in die Lebens- und Gedankenwelt des Fürsten. Die Gestaltung und Möblierung des Schlosses zeigt Originale und zeitgenössische Stücke. Besonders beeindruckend ist die Bibliothek und die Zeugnisse seiner großen Reisen, insbesondere nach England und in den Orient (Schlossführung und Ausstellungsbesuch)
  • Park Branitz
    Was so harmonisch hügelig mit Seen, Wasserläufen, malerischem Baum- und Strauchbestand das Auge in weiten Bögen zu den Bauten und kostbar gefassten Beeten erfreut, gehört zu den damals modernsten und heute bemerkenswertesten Parkschöpfungen Europas. Nichts ist Zufall, alles mit stilsicherem Auge geplant und gärtnerisch gefügt. Dort findet man die Insel mit dem Pyramidengrab  als Reminiszenz seiner Reise nach Ägypten, und damit eine letzte Botschaft des Exzentrikers (Parkführung).  

 

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Werderaner Wachtelberg, Foto: Weinverein Werder

Winzerberg, Foto: Stadt Potsdam

 

Königliche Weintrauben in Brandenburg: Weinberge in Werder, Potsdam und Töplitz
Donnerstag, 21.09.2017

Abfahrt: 8.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.45 Uhr ab URANIA Potsdam
9.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Konrad Näser (Staudenzüchter), Christa Schmidt
Teilnehmerpreis: 68,00 Euro
Leistungen: Programm, Mittagessen, Eintrittsgelder, Führungen, Weinverkostung
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Der Weinbau ist eine der ältesten Spezialkulturen. Er breitete sich von der vorderasiatischen Landschaft im gesamten Nahen Osten aus. Etwa 1700 v. Chr. wurden auf Kreta Edelreben kultiviert. Der Anbau der Rebe prägt die Landschaft und die Wirtschaft ganzer Gebiete. Heute besinnt man sich auf die Natur und die natürlichen Lebensgrundlagen, aber auch auf Tradition und so kommt den Weinbaugebieten als Erholungsraum und dem Betrieb als  Arbeitsstätte steigende Bedeutung zu.

 

Gute Traubenqualitäten dank märkischer Sonne

Die Rebe hat hohe  Ansprüche an ihren Standort. Auch der Boden, die Lage und das Klima sind für den Erfolg des Weinanbaus sehr entscheidend. Die märkische Sonne lässt sehr gute  Traubenqualitäten reifen. Die daraus gekelterten Weine  überzeugen bei den Weinproben. In der näheren Umgebung Potsdams haben sich drei Standorte etabliert.


Wir besuchen:

  • den Werderaner Wachtelberg
    Die Weinlagen von Werder liegen zwar jenseits der sogenannten „Polargrenze des Weinbaus“, dennoch werden hier hochwertige Qualitätsweine erzeugt. Das hatte bereits der Hofmedicus und Botanicus des Großen Kurfürsten Johann Elsholtz erkannt und den Wein aus Werder als einen der besten der Mark eingestuft. Die in den vergangenen Jahren hier produzierten Weine bestätigen diese Tradition. (Führung und Weinverkostung)
  • den Winzerberg am Triumphtor
    Er wurde 1763 im Auftrag von Friedrich II. in Potsdam angelegt. Auf ihm wurden Obst und Reben angebaut, um den königlichen Hof am nahe gelegenen Schloss Sanssouci zu versorgen. Der Hang besteht aus vier Terrassen und fünf dazugehörigen Hangmauern. Sie sind alle nach Süd-Süd-Ost ausgerichtet. Die Anlage aus der friderizianischen Zeit war stark verfallen. Seit 2008 wird nun Stück für Stück die Terrassenanlage wiederhergestellt. (Führung)
  • das Weingut Klosterhof in Töplitz
    Es waren die Zisterziensermönche vom Kloster Lehnin, die vor über 600 Jahren den Wein nach Töplitz auf die Insel brachten. Damals wie heute sind es die sonnige Lage und das Wasser rundherum, die für das optimale Mikroklima sorgen. Im Klosterhof werden ca. 3 ha bewirtschaftet. Die unterschiedlichen Böden auf dem Weinberg verleihen dem Wein aufgrund der Vielfalt an Mineralien einen klassischen und einmalig guten Geschmack. (Führung)

 

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Schloss Nennhausen, Foto: www.proholzfenster.de

 

Schloss Kleeßen, Foto: Schloss Kleeßen

 

Historische Gutsgärten und Schlossparks im Westhavelland
Donnerstag, 05. Oktober 2017

 

Abfahrt: 7.45 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
8.00 Uhr ab URANIA Potsdam
8.15 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dr. Jörg Wacker (Gartenhistoriker), Axel Blum
Teilnehmerpreis: 67,00 Euro
Leistungen: Führungen, Eintrittsgelder, Mittagessen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Seit der Zeit des Großen Kurfürsten, dem Wiederaufbau Brandenburgs nach dem Dreißigjährigen Krieg, entstanden an den Herrenhäusern und Schlössern neben den praktischen  Kirchengärten auch die ersten barocken Parkanlagen. Vorbilder in dieser Epoche waren die Gärten der Landesfürsten, genau wie später im 19. Jahrhundert. An der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert wurde die Mehrzahl der Anlagen zu Landschaftsgärten umgestaltet und oft bis ins späte 19. Jahrhundert in diesem Sinne mehrfach erweitert.


Wir besuchen:

  • Plaue
    Der seit 1619 nachweisbare Garten wurde unter Friedrich von Görne ab 1711 in regelmäßigen Formen angelegt und 1860 von Hans Carl Albrecht von Königsmarck landschaftlich umgeformt. Der Park wurde 1912 auf 50 ha entlang des Plauer Sees erweitert
  • Nennhausen
    Im einstigen Gut der Familie von Briest war am Herrenhaus in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein regelmäßiger Garten vorhanden. Er wurde nach 1771 sowie zwischen 1831 und 1854 vollkommen landschaftlich überformt. Der berühmteste Bewohner des  Hauses war der Dichter der Spätromantik Friedrich de la Motte Fouqué. Zu seinem Andenken hängen heute im ca. 15 ha großen Park zahlreiche beeindruckende Medaillons mit Porträts seiner berühmten Besucher an den alten Bäumen.
  • Kleßen
    Der nach 1723 von Ludwig Friedrich von Bredow angelegte Garten wurde 1858 landschaftlich verändert und 1905 umgestaltet. Der an das Herrenhaus angrenzende kleine Garten und der begrünte Wirtschaftshof zeigen formale und landschaftliche Aspekte.
  • Wagenitz
    Der aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammende und zum Teil verwaldete Garten wurde vor 1840 durch Friedrich Wilhelm von Bredow in einen 32 ha großen Landschaftspark umgewandelt. Das Herrenhaus der Familie von Bredow ist 1945 zerstört worden. Nur der separate Küchenbau mit auffälligem Schornstein ist erhalten.
  • Senzke
    Zwischen 1353 und 1945 war das Gut Eigentum der Familie von Bredow. Um 1727 existierte ein regelmäßiger Garten. Um 1790 wurde dieser im frühen landschaftlichen Stil umgeformt. 1815 entstand der sogenannte Friedrichshain, der 1874 mit dem Park am Schloss zu einer 23 ha großen Anlage verbunden wurde.

 

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Orientalischer Garten, Foto: Grün Berlin

Wassergärten, Foto: Grün Berlin

 

IGA Spezial Teil II: Besuch der Internationalen Gartenausstellung mit Sonderführung „Gartenvisionen“
Montag, 9.Oktober 2017

 

Abfahrt: 9.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
9.15 Uhr ab URANIA Potsdam
9.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
Exkursionsleitung: Jonas Reif (Landschaftsplaner und Chefredakteur „Gartenpraxis“), Prof. Karin Flegel (Architektin)
Teilnehmerpreis: 68,00 Euro
Leistungen: Programm, Eintritt, Führung
Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen
Ankunft: ca. 18.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Ein Höhepunkt von Gartenschauen stellen immer wieder die Themengärten dar. Die „Gartensituationen für Haus- und Privatgärten“ (jeweils 100-150 m2) wurden in Kooperation zwischen regionalen Gartenlandschaftsbaubetrieben und Planern errichtet und bieten konkrete Ideen für den eigenen Garten.

 

Citytrop-Garten

Zu diesen zehn Gartensituationen gehört auch der von Jonas Reif konzipierte „Citytrop-Garten“. In ihm werden gleich drei Ansätze für Stadtgärten (Dachgarten, Townhouse-Garten und Hinterhof) aufgezeigt. Angesichts der besonderen, nicht immer ganz einfachen Standortverhältnisse wurde dem Thema von geeigneten Pflanzen viel Wert beigemessen. Zahlreiche tropisch anmutende Arten, die aber allesamt winterhart sind, beweisen, dass das städtische Klima auch Vorteile haben kann.

 

Internationale Gartenkabinette

Die von renommierten Planern von fünf Kontinenten gestalteten „Internationalen Gartenkabinette“ (jeweils 380 m2) setzen die Idee der Internationalen Themengärten in den „Gärten der Welt“ fort. Es handelt sich jedoch um keine landestypischen historisierenden Gärten. Die Gartenkabinette verstehen sich bewusst als Brücke zwischen Tradition und Zukunft der internationalen Gartenkunst.


Wir besuchen gemeinsam:

  • die auf dem Gelände befindliche Hausgarten-Ausstellung mit dem „Citytrop-Garten“
  • die auf dem Gelände befindlichen internationalen Gartenkabinette (Führung)

 

Das kann man individuell weiterhin ansehen:

  • Themengärten, darunter Orientalischer, Chinesischer, Japanischer, Balinesischer und Europäischer Garten sowie ein Englischer Garten mit Cottage, entworfen vom Büro Austin-Smith, Lord aus Manchester
  • zahlreiche Pflanzenschauen im Freien sowie in der Blumen- und Tropenhalle
  • die „Promenade Aquatica“ mit Wassergärten
  • Kienbergpromenade, Kienberg-Seilbahn Wuhlheide

 

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Schloss Friedersdorf, Foto: Jörg Blobelt/Wikimedia

 

Herbstliche Paradiese im märkischen Sand östlich von Berlin
Private Gärten in Friedersdorf, Strausberg und Neuenhagen

Donnerstag, 19. Oktober 2017

 

Abfahrt: 7.30 Uhr ab S-Bhf. Wannsee, Taxistand
7.45 Uhr ab URANIA Potsdam
8.00 Uhr ab Potsdam Hbf., Fernbussteig
Exkursionsleitung: Dirk Springborn (Spezialist für Gartenpflanzen),
Stephanie Fust
Teilnehmerpreis: 77,00 Euro
Leistungen: Programm, Mittagessen, Führungen
Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen
Ankunft: ca. 19.00 Uhr in Potsdam/Wannsee

 

Private Gärten in Friedersdorf, Strausberg und Neuenhagen Vor den Toren der Millionenstadt, im Landkreis Märkisch-Oderland ist die Landschaft sandig, doch dicht bewaldet und von malerischen
Seenketten gesäumt. Ausgewählte private Gartenrefugien zeigen ihre herbstliche Pracht.

 

Persönlicher Empfang von Hans Georg von der Marwitz
Die Exkursion führt zunächst nach Friedersdorf am Rande des Oderbruchs.Dieses alte Gutsdorf gelangte am Ende des 17. Jahrhunderts in den Besitz der Familie von Marwitz. Hans Georg von der Marwitz empfängt uns persönlich und führt durch die Barockkirche, den Garten und über die gesamte Gutsanlage.

 

1.200 Quadratmeter Gemaälde aus unterschiedlichen Pflanzen

Nach einer Mittagspause im alten Speicher von Friedersdorf geht es weiter durch die Märkische Schweiz nach Strausberg. Eine leidenschaftliche Gärtnerin hat hier „auf Sand gebaut“ und Pflanzen gefunden, die diesen komplett vergessen lassen. Zum Abschluss steht das im 13. Jahrhundert als Kolonistendorf gegründete Neuenhagen auf dem Programm. Die private Gartenanlage lässt einen Rausch an Farben und Blüten erleben. Millionen von kleinen Sternen (Asternblüte) blühen um die Wette und werden von bunten Blättern begleitet. Auf 1.200 m2 hat Herr Habermann ein Gemälde aus unterschiedlichen Pflanzen gestaltet.

 

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