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Ausstellungen

Farbe ist Klang. Bilder von Dieter Lange

 

© Dieter Lange, O.T., 2003

 

Farbe ist Klang – für Dieter Lange, der jahrzehntelang als einer der renommiertesten Bühnenbildner der DDR insbesondere für das Musiktheater gearbeitet hat, war das keine poetische Floskel. In der Gestaltung der Bühnenbilder für Operninszenierungen war der Nachhall von Farbklängen eine tägliche Erfahrung.

Als Dieter Lange nach dem Ende seiner Berufslaufbahn 2001 in die Nähe von Potsdam zog, hat er sich ganz auf die Farbklänge konzentriert – losgelöst von der Aufgabe, die passenden Farben für eine Bühnenkomposition zu finden. Es entstanden über 300 oft großformatige Gemälde, die der Musikalität von Farben nachspüren. In der Abstraktion fand Dieter Lange die Essenz dessen, was er sah und hörte.

Dieter Lange, geboren 1938, arbeitete nach Stationen in Plauen und Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) seit 1968 als Bühnen- und Kostümbildner, seit 1990 als Ausstattungsleiter am Deutschen Nationaltheater Weimar. Dieter Lange arbeitete u. a. mit Harry Kupfer, Ruth Berghaus und Ehrhard Warnecke zusammen und war für die Ausstattung zahlreicher Ur- und Erstaufführungen im Musiktheater der DDR verantwortlich, u. a. 1978 für die Uraufführung von „Der Mantel“ (nach Gogol) von Gerhard Rosenfeld. Seine letzte Arbeit für das Theater war die Ausstattung der Oper „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith, die am 2. Juni 2001 in Weimar Premiere hatte.

Sein Nachlass, zu dem auch zahlreiche Vorstudien, Zeichnungen und Entwürfe für das Theater gehören, befindet sich in Familienbesitz.

Die Ausstellung zeigt Bilder, die in den Jahren 2001 bis 2008 entstanden sind, darunter erstmalig welche aus dem Grasbilder-Zyklus.

 

Vernissage am 24. Mai, um 17 Uhr im Rahmen der Veranstaltung „Gartenschönheit in Vasen“

 

Öffnungszeiten

24. Mai bis 31. August 2018

Mo-Fr 9-13 Uhr

Mo, Di, Do 15-18 Uhr

Urania Potsdam, Gutenbergstraße 72, 14467 Potsdam

Um Anmeldung unter 0331-291741 wird gebeten.

 

Konzeption: Anja und Bettina Lange

Kontakt: Bettina Lange ()

 

 

 

„Natur muss gefühlt werden“: Aquarelle und Pastelle von Christian Fleming

 

Vernissage Fleming

 

Eröffnung: Dr. Mathias Iven, Philosoph und Publizist
Musikalische Umrahmung: Brigitte Breitkreuz, Cello
Ausstellungsdauer: 2.11–31.01.2018
Eintritt frei.

 

Der seit 1977 in Potsdam-Bornstedt lebende und schaffende Künstler zeigt Arbeiten der vergangenen Jahre. Flora und Fauna, insbesondere Landschaften sind seine Inspirationsquellen.

 

Die Insel Hiddensee, wo der Künstler seit zwei Jahrzehnten regelmäßig in der „Galerie am Torbogen“ ausstellt, hat es ihm angetan. Warme Atmosphäre im Licht des Südens strahlen seine Aquarelle aus Italien aus.

 

Der Kunstwissenschaftler H. P. Jakobsen anlässlich einer Ausstellung: „Fleming überrascht mit Aquarellen voll Vitalität und Suggestionskraft. Man spürt förmlich, wie stark den Maler die
Landschaftseindrücke und der Prozess des Nass- in Nassmalens gleichermaßen faszinieren. In großzügigen Raumvisionen, die Urkräfte der Natur und Spuren menschlichen Daseins verwebend, bleibt Fleming dem Gegenstand wohltuend treu.“

 


„Das Leben währt kaum einen Sommertag“ Fotografik von Ingolf Seidel

 

Ausstellung noch bis zum 27. Oktober 2017

 

Das Leben währt nur einen Sommer lang

 

Eröffnung: Dr. Mathias Iven, Philosoph und Publizist
Einführung: Hartmut Kroll
Musik: Raminta Kurklietyte Flöte, Gesang
Ausstellungsdauer: 7.9.–27.10.2017
Eintritt frei.

 

Ingolf Seidel will mit seinen Bildern Geschichten erzählen. Er hat in den vergangenen 30
Jahren mit dem Verschmelzen bearbeiteter Dia-Ebenen eine sehr intime, surreale und unverwechselbare Bildsprache entwickelt. „… dem Betrachter, der sich Zeit nimmt und die Stille in sich hat, die Stille, die sehen, staunen und in sich horchen lässt, eröffnen sich brennender Schmerz, poetische Melancholie, heitere Liebe. Die Vielfalt der Bildebenen sorgt für ebenso vielfältige Resonanz beim Betrachter…“ (H. Kroll, 2016) Der bildende Künstler und Filmemacher Ingolf Seidel wurde 1966 in Gera geboren und lebt und arbeitet seit 1997 auf einem einsam gelegenen Bauernhof in Minnashöh in der Prignitz. Seit 1990 arbeitet er auch als Fernsehautor, Regisseur und Kameramann.