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Die Gontard-Häuser am Bassin 3 und 10: Engagierte Denkmalpflege in Potsdam

10.11.2017

Potsdam. Die Gontard Häuser in Potsdam am Bassin 3 und 10 sind das Thema einer Führung und eines Vortrages am Donnerstag, den 16. November in der URANIA Potsdam. Referent ist der Arzt Dr. Herrmann Kremer. Die Führung beginnt um 18.00 Uhr. Treffpunkt ist das Haus Am Bassin 10.

 

Carl von Gontard wirkte als Architekt des Rokoko und  Frühklassizismus in Bayreuth, Berlin und Potsdam. 1764 trat er in die Dienste von Friedrich II. und gestaltete das Bild Potsdams  maßgeblich. Zunächst gestaltete er das Neue Palais und die  Stadtseite des Brandenburger Tores auf dem Luisenplatz in  Potsdam. Den Entwurf der Feldseite übernahm sein Schüler Georg Christian Unger. 1771-1777 wurde nach seinen Entwürfen das Große Militärwaisenhaus völlig umgebaut.

 

„Neben bedeutenden Tor- und Schlossbauten schuf Gontard aber auch zahlreiche Wohnhäuser, wie z. B. Am Bassin 3 und 10“, sagt  Dr. Herrmann Kremer. „Er gestaltete sie auf Befehl des Königs und nach dessen Vorstellungen.“

 

Der Vortrag begibt sich auf die Spuren Gontards und berichtet vom Engagement Dr. Hermann Kremers für den Denkmalschutz in Potsdam. Neben den genannten Häusern Am Bassin erwarb  Kremer auch zwei Häuser in der Russischen Kolonie und eine Ziegelei am Beetzsee. Vor dem Vortrag gibt es eine Führung durch die Gebäude Am Bassin 3 und 10.

 

Die Karten für die Führung und den sich anschließenden Vortrag  mit Hermann Kremer in der URANIA Potsdam kosten 6,00 Euro, ermäßigt 5,00 Euro. Sie können direkt in der Geschäftsstelle der URANIA in der Gutenbergstraße 71/72 gekauft oder und unter der Tel.-Nr.: 0331-291741 reserviert werden.

 

Über den URANIA Potsdam e.V.
In der Tradition Wilhelm Foersters will der URANIA e. V. Potsdam naturwissenschaftliche Zusammenhänge und neue Erkenntnisse in der Wissenschaft sowie kulturelle Werte einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Im Jahre 1888 hat Wilhelm Foerster zusammen mit Werner von Siemens und Max Wilhelm Meyer in Berlin die URANIA gegründet. Der Name ist der griechischen Mythologie entlehnt: Urania ist die Muse der Himmelskunde. In Potsdam gab es seit 1954 die URANIA als „Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse“. Nach dem politischen Umbruch 1989 wurde die URANIA als Verein am 6. März 1991 neu gegründet. Aktuelle Programme zu Vorträgen, Führungen und Kursen sowie Veranstaltungen und Exkursionen sind im Internet unter www.urania-potsdam.de abrufbar.

 

 

 

Foto: Gontard-Haus Am Bassin 10, Foto: Dr. Hermann Kremer